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Palästina · 1903-01-01 · Heft 3-6 · p. Seite 117

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
2 (1903-1904)
Issue
Heft 3-6
Article
Palästina oder Autonomie
Date
1903-01-01
Page
Seite 117 (sequence 3)
Language
German
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— 117 - gebracht werden müssen. Und wenn die einfache Fassung, die allen geläufig oder doch bekannt war, nicht ausgereicht hat, um vor schweren Zweifeln und MissVerständnissen zu bewahren, so wird es vielleicht sehr nützlich sein, hinzudeuten nicht nur auf das, was es will und sagt, sondern auch auf das, was es nicht will und nicht sagt. Hier eine solche Nebeneinanderstellung mit den für die zionistische Landfrage in Betracht kommenden Programmsätzen: Der Zionismus erstrebt Von den in diesem Satze vorfür das jüdische Volk die kommenden Begriffen ist der bei Schaffung einer öffentlichweitem deutlichste — ja fast der rechtlich gesicherten Heimeinzige präzise: „in Palästina", statte in Palästina. Zur Erreichung dieses Zweckes nimmt der Kongress folgende Mittel in Aussicht: 1. Die zweckdienliche Förderung der Besiedelung Palästinas mit jüdischen Ackerbauern, Handwerkern und Gewerbetreibenden. Wenn obiges der Zweck war so werden nun die Mittel umschrieben: Um eine öffentlich-rechtliche Heimstätte in Palästina vorzubereiten (also vorher!), soll die Besiedelung Palästinas (nicht irgendwelcher ferner Länder!) gefördert werden ... 4. Vorbereitende Schritte zur . . . und auch die Zustimmung der Erlangung der Regierungszustim- Regierungen soll für die Heimmungen, welche nötig sind, um das stätte in Palästina nachgesucht Ziel des Zionismus zu erreichen, werden. Die Zustimmung für irgend ein anderes, fernes Land ist nicht akzeptabel, und man hat nie an etwas derartiges gedacht. Man kann also nach alledem nicht sagen, dass jedes Mittel, von dem irgendwer sich einen Vorteil für die Palästina-Sache verspricht, zionistisch diskutabel sei. Der palästinensische Zweck soll mit palästinensischen Mitteln erreicht werden — mit Hilfe von Mitteln, die mit der Palästina-Sache in direkterem Zusammenhang stehen, als etwa ein Nachtasyl in Uganda oder eine Kolonisation in Argentinien, von der ja auch viele sagen, dass sie eine Vorstufe zum Palästina-Werke sei. * > Trotzdem diese letztere Ansicht sogar von Männern wie Colonel Goldsmid geteilt wurde, ist die argentinische Kolonisation immer als

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