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Mitteilungen aus dem Verband der Vereine für Jüdische Geschichte und Literatur in Deutschland · 1911-12-01 · Heft 19 (Dezember 1911) · p. Seite 7

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Journal
Mitteilungen aus dem Verband der Vereine für Jüdische Geschichte und Literatur in Deutschland
Volume
1911
Issue
Heft 19 (Dezember 1911)
Article
Zur Geschichte des Verbandes
Date
1911-12-01
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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— 7 werden zur Einrichtung empfohlen. Von allen Seiten wird ferner die größte Sorgfalt bei der Aufstellung der Rednerliste gewünscht, und es wird sogar beantragt, eine schwarze Liste von nicht geeigneten Rednern herauszugeben. Auch wäre durch Errichtung von weiteren Bezirksverbänden eine engere Verbindung der Literaturvereine unter einander zu bewirken. Im Anschluß daran gelangen folgende Anträge zur Verlesung: Dr. Kälter-Danzig: „Der Verband ,soll in jedem Jahre regelmäßig 10 sorgfältig ausgewählte, ihm geeignet erscheinende Redner beauftragen, je einen Vortrag über ein vorgeschlagenes Thema zu übernehmen und sich dem Verbände zu einem bestimmten Zeitpunkte zur Verfügung zu stellen. Die Auswahl der Themata soll so erfolgen, daß 6 Vorträge einen geschlossenen Chclus bilden. Den Vereinen, bezw. Bezirksverbänden soll rechtzeitig im August jedes Jahres von dem gewählten Cyelus und den gewählten Rednern Nachricht gegeben werden." ■ Hähnlein- Bochum: „Die Versammlung beschließe, den in den neuen Satzungen vorgesehenen erweiterten Vorstand zu beauftragen, unter Berücksichtigung der gestellten Anwäge in eine Beratung darüber einzutreten, wie die Rednerliste und die Vortragsthemen für die Folge gestaltet werden sollen und die heutigen Anträge als Material zu überweisen." Der Antrag Hähnlein wird einstimmig angenommen. Ebenso einstimmig wird der Antrag Berlin-Memel angenommen, daß nur den Vereinen, die einen regelmäßigen Jahresbeitrag an den Verband entrichten, das Jahrbuch zu einem ermäßigten Preis geliefert werden soll. Die Anträge Thorn und Kälter-Danzig werden als Anregung entgegen genommen. Bei § 4, der die Hohe der Beiträge festsetzt, wird folgender Antrag Braunschweiger-Kattowitz angenommen: Vereine, die einem Bezirksverbande angehören, sind, wenn dieser korporativ Mitglied des Verbandes ist, von selbst, eventuell gegen ermäßigten Beitrag, Mitglieder des Verbandes. Das Statut wird schließlich in folgender Fassung angenommen: Satzungen,. tz 1. Der Verband führt den Namen „Verband der Vereine für jüdische Geschichte und Literatur in Deutschland." Die Geschäftsführung des Verbandes hat ihren Sitz in Berlin. § 2. Der Verband hat hauptsächlich den Zweck, in allen jüdischen Gemeinden des deutschen Reiches Vereine für jüdische Geschichte und Literatur zu gründen und die bereits bestehenden in ihrer Tätigkeit zu fördern. 8 3. Seinen Zweck soll der Verband insbesondere zu erreichen suchen: 1. durch Unterhaltung eines Sekretariats zur Beschaffung wissenschaftlichen Materials für Vereine und Redner und Erteilung von Auskünften; 2. durch Veröffentlichung von Rednerlisten, die sämtlichen Vereinen gratis zuzustellen sind; 19

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