Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1843
- Issue
- 51 (19.12.1843)
- Article
- Weltliche Gedichte berühmter Pajtanim der maurisch-spanischen Periode
- Date
- 1843-12-19
- Page
- Spalte 803-804 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 82% known words query
- IRI
…/8555529-9897774-9897982-2371220--3344-2371253- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
803 804 Mekor Chajim. — Form weltlicher Gedichte. Ungleich klagen, so wi? in ptnfeqn andern Gedichten, deren Anfänge uns Abraham Ibn E.sra aufbewahrt hat-) und wovon sich manche erhalten haben z.i B. mTP “]!? HD •n^n 3) und ijrü ’N"ip2 *irü/ welches wir eben mittheilen. Gedichte dieser Art, wo das Melancholische verwaltet, besitzen wir ferner von Moses nnd Abraham Ibn Esraz auch sie haben ihre Klagen Gedichten ayvertraut, und mehre der? selben sind auf uns gekommen z. B. eins von Abraham Ibn Esra, welches Luzzatto im Kerem Chemed Th. 4. S. 138 bekannt machte, anfangend -pOD "iru, welches ebenfalls mehre dunkle Stellen für uns enthält. Von dem Erstgenannten werden wir einiges ans seinem Divan, welches Hrl Luzzatto uns schon bei der Herausgabe unsers Bllcheß üher diesen Autor zur Bekanntmachung gefälligst mitrheilte, deren Mittheilung aber damals verschiedener Ursachen halber nicht geschehen konnte, bes nächst Gelegenheit in diesen Blättern veröffentlichen. Die Form dieses hier mitzuth eilenden Gedichts von Ibn GabiroL ist die den Arabern eigentümliche, daß das ganze Gedicht von einem einzigen Reim beherrscht wird, und ohne Musiostyl, eine Form, welche beiden scheint dieses Werksehr tief aus die damalige Zeitphitosophie eingegangen zu sein, wie Mex Anderm aus folgender Stelle zu ersehen ist: Pan rhu asty ba. n.i psjn» tnax rapxtn nxt nax» ]i»xnt mran naina aamo Ntn Ntn» nt Py lrojrtn a”n mpa nsa nana Ptvaa rbixn nxtwarm .p non xsonv n»n» nxiaan p Papp, p’S nptnn nPuo »-ua ruNaom nab ntPt nainn aiVsi' ntn — mb p’anna nt pPin raa nnnb x»u «im innem n»i'Pn x%n neyan nxt Pax »pja nain nsd’» .'ui nana (Coct. Bib. Hamb. Nr. 266, die hebr. llebcrfttzung des Büchs über die Seele von Thomas de Aq ui'no, unter dem Titel 1DD, von?)D)' p by. Dieser ist vielleicht identisch mit dem von Wolf: Hi bl. Heb. 111. S.874). Iin nptf pD von Simon be n Zemach Du ran (S. 84 u) lesen wir: nna) inPsna bn’aa ja nab» m pinntnanys’ -piaa p iN-naa pniDsy boyai nox (naPta run 'uijiaan nn n'Py nPax). 'ui nnua man nao nax ya'xnn pi n:an nP mrcsy nnnn paxn 'Ui a'a»n ]D nn» map na»J xnp: \a ta»a welche Stelle durch die vorige modisicict wird. Bei Abrav an el lesen wir <vergl. zum nilD S. 212 a): Pn'aj 'i nab» 'nn nyn Hin n: p —- h\‘ nmat npinp amanta aoxPan» 2"N mpa rona nyunnt nun»nnt noani nmna. PPt»a Hin Dnan» -puipnpn p’bidiP’d nyn xtnt niamni welche Stelle mit der vorigen im engsten Zusammenhang steht. 2) S. Zachpt (Herausg. v.. Lippmann S. 11). Wir setzen hier die Anfänge einiger dieser elegischen Gedichte hierher. « nxn •orvpn w M f rwi mm *uo ipr — rwjn. nton niv ' trmw by im 3) Bergt. nrpttfn "ipiy zu Ende^. Merkwürdig ists, daß das Ende dieses Gedichts arabisch ist. Wir werden auch dieses Gedicht später mittheilen. meisten weltlichen Gedichten üblich'ist, in religiösen Gedichten aber sehr selten vorkommt. (S. unsere Notiz im LB. des Orients 1843, S. 358). Es ist bekannt, daß der Musivu styl nur für religiöse Poesie und für e p i gr a m m a t ische Produktionen üblich war. Die religiöse Poesie bekommt durch den Muflvstyl einen epigrammatischen Anstrich. Es ist aber nicht zu läugnen, daß diese Form weniger Abwechselung darbietet -als der Musivstyl, und daher für uns Oceidentalen, welche an diese Form überhaupt nicht gewöhnt sind, woran der Bau der Sprache schuld ist, sehr oft ermüdend wird, wenn der Gedanke nicht dominirt und uns emporhält, welches freilich nicht immer der Fall ist. Die meisten weltlichen Gedichte des DiwLn's, des Moses Ibn Esra, des I oh u d a h a - L e w i, A l ch a r i s i, I m m a n u e l aus Ferme u. a. m. sind von dieser Art. Es nähert sich diese Art der Poesiesehr oft der Prosa, und ertheiltderselben einen r h etor isch e n Charakter. Alle Reime eines Wortes wurden ausgeschöpft, und dieses wurde dann als Verdienst angerechnet. Oester haben sich Poeten so unterhalten, indem der eine auf ein Gedicht in demselben Reim seines Vorgängers antwortete, wie dies aus nrOTD iDiy unter Anderm zu ersehen ist, wo solche Wettgedichte von Simon b e n Z e m a ch D u r a n Abraham Semiro^) u. a. m. 'mitgetheilt sind. Von mu h a m m edan i sch ni Dichtern wird dies öfter erzählt. 4) Zur Zeit des Albraham Gawison war zwar das Talent jüdischer Poeten längst verschwunden, aber es lebten doch damals einige Männer in Algier denen eine gewiffe Gewandheir und ' äußere Handhabung der Poetik — ohne daß sie selbst Dichter waren — nicht abzusprechen ist. Ja, was noch bei denselben höher als die. Betreibung der Poesie anzuschlagen, ist die Hochschätzung derselben, und die sehr richtige psychologische Bestimmung ihres Wesens, welche einige dieser Gelehrten hegten. Es sei erlaubt, eine einzige darauf bezügliche Stelle hier herauszuheben. Sie ist in mancher Beziehung wichtig, und bei einer andern Gelegenheit werden wir abermals, darauf zurückkommen, n*? V'i, nnjto. nan nwn naana aamaai jnu —- ’jni’ laiaDnt? tj maan U’a Pa by ty nnn dni» nn' D’jpn DJ’N naann nnt Pya o yna U’aai nyn naiam cna DDum paun "t nm nun^n nyPinna □’Pipty nba nnn ix anna 'p irn'tya n^yv Dann p> naPa nyun in nn' inDnrnisDin 'Pa pna uax pna utNaa annttyi nnx bjid nm aauan a'DPina Duuyi niNaan iP mutet N’ni nan ba wpa am by ddid nt inpty n'ra dnet ny nPo Pa ’sintya ’pat NDDtpa iP nmiaat na Py 'pa nm naarfc ip nnn an» nn’»n nnix ^>»nJiDanN’a’ nyanx mwan N’a' dni ♦ * * D’ptDPn '»n’pa nainxnn'»nimx nmn dn. »ai a^>» n?,pp>n» n»an in a'Naa tat nan nPnnaninn'»a P''t paVnn n»y»taa an» D’na ntNa yanN na n»y» 'ut 7'n''» pan t^'PN nynaat niaatn 'Pa °w Pp»aai rnay nnx tp Py y.in»ai.. PanPy nPty tP» ntp'nant xau NPaa anna t"' 1^ ana »"a'n'n Pm.in annP naun nxtn nmn naay nNsann tPtNni tniN Pyt ^p»an mix by amnx txnjana nm p»’np pni<nmi^njnaiP»’»’pyN»niNnni? mb nPa nenai »n »’ j’mj; 16. it man ntPa ntxa m .(a"y n"ap ^n nnp»n naiy) d’p»