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Der Orient · 1843-11-07 · 45 (7.11.1843) · p. Spalte 715-716

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Journal
Der Orient
Volume
1843
Issue
45 (7.11.1843)
Article
Urtheile älterer Autoren über die Pijutim
Date
1843-11-07
Page
Spalte 715-716 (sequence 2)
Language
German
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715 Allegorien. 716 werden getadelt. Immer heißt es aber „Es sind Pajtanim, dieselben pflegen so was zu thun." Allegorien ^o). Auch diese Art von Gedichten fand ihre Beschützer. Elasar Askari 31) in seinem Buche Charedim, Elia di Bitz as3-) erklärten sich dafür, obwohl es nicht an Tadlern fehlte, z. B. Menachem Lonsano, welches aber mehr auf den Mißbrauch derselben sich beziehet. Deutsche Schriftsteller des jüdischen Mittelalters haben keine Nrtheile gefällt über die Pijutim, aber ihr Urthcit ist die Empfehlung derselben. Ihr Urtheil konnte sich nur auf den allgemeinen Gebrauch derselben beziehen, denn andere Standpunkte, allgemein literarische oder ästhetische, fehlten NnDi) Ditm ti'ni abw noo nixii) ’nxbp) öidk .'ui in naab nr D’ionon noio xbi D'Bi'soty Einige andere Stellen dieser Art, die noch anderweitiges literarisches Interesse haben, mögen ebenfalls hier einen Platz finden. Sie sind sä'mmtlich aus dem Buche rfTOy entnommen, welches einen weitläufigen Kommentar zur gewöhnlichen span. rVTDy.TlD enthält. S. 109 lesen wir: moy noo tt/'oy ans pann-!® iax nt/t/ non 11x20 xb nm pte/bn 'ui vwn ns moab poo nm nid *)n cai xnoDino xbi 'obtma xbi mann xbi nobno nP .b"ny ♦ im 'b nox xbi rby 'rkw S. 117 b ebendas. mny.no i’b nax’jxi(, na a Din"o bw) b’n nsy x'bsn m1 Bonn bw in« twvj 'i nm jpnu/N in P'yon nxm ityxn xnobm xn'bx mob mann Pnan anisan tsmpn om in mmoi nxtan ab laxi b'n nnbn ixtso nin Dipan ayb ibip yasya nm xb nait/Nin "jx n'yaiami my ibip x<< jNon nbpn pay ib pxa/ ab nnninn my nanx iixnni Pny lanaoj'inx anaix imx an non nmn am —-o b'n nnn nm nob losyn paaon na oai —-b“t Dnaa nob vno ’d b nyi' Nb pa inx mny Iido tinso pxi xioani natwm ’oy loi'a nn box nn D'arnpo fbontsa innx paiy nm nxon ab naibi rvanb ina p .b"i piaa oino b’ny * (Nach dem Ungefiihrtm ist Rote 22 unsers Buches zu ergänzen.) S. 119 ebenst anoi mxa jn p'Si by bVfnaa diVid non pi ]wb atyp ynpn jirana itcnattf ixbp'pn 'ibn pny Dipo iaan onw'b naiyn myttm imyna' nm mini btt* bw jityb m’tpp i'by narn xl poan xins/ nomm .'01 «na ia"y xbty naaty nn bbo mint Das -I^bpipo ist gewiß das von Josef Jdn Wegas erwähnte tobplp '(jur Kenntniß u> st st S. 140 Note 17). Von einem Gedicht, welches nbplp überschrieben ist und sich in Machasor von Karpentras befindet, haben wir in nuferer (im LB. des Orients bereits abgedruckten) Notiz über die äußeren Formen der Pijutim gesprochen. 80) Zur Kenntniß u. st st S. 80. 31) Zur Kenntniß S. 157. Note. 32) Rcschit Chochma: o'nwn “ink/;o mm bm n)n;a *mn ni^'LQ bo mm inan jyob 1101X0 >i)0L-n k nnnynn nnb Nin Pon -.100 ihnen gänzlich; an der schlechten Sprache ihrer Landsleute nahmen sie keinen Anstoß, und so mußte sich Alles auf einen einzigen Punkt zusammendrängen, nämlich ob etwa talmudische Rücksichten sie zu recitiren verbieten. Da sich von dieser Seite kein Hinderniß fand, so wurden sie empfohlen. R. Iehuda ha-Chafid ging gar so weit zu behaupten, daß es schon unrecht wäre, die Pijutün des Kalir mit andern zu vertauschen. Wir lesen das Gesagte in dessen Seftr Chasidim, (Z. 114) wo es heißt: cWfrn jrUD rui^DH noNi f:np nnnpi d^dpd iod k nwn nnnx pnp. — Auch R. Jakob Ha-Lewi IO) empfahl sie seinen Schülern besonders. Wir lesen von ihm Folgendes über diesen Gegenstand: ^n,p nxo Vitt (!?nna) TV7\ in niDDin irm ommn by d^d »T>m onb )üw Nb om pnp insn ton^ nytea nnm DH7N — Es sei hier erlaubt, dem Gedichte, welches wir bereits erwähnten, ein Plätzchen zu gönnen. Der Werth dieses Gedichts ist sehr unbedeutend und Sprache und Styl verrathen einen deutsch -französischen Pajtan. Den Tadel aber, welchen Ibn Esra darüber ausspricht (s. Note 7), halten wir für unbegründet33). nttp; 10 bl,12 io2i' n,iys — :!ntj/b i'x p'p o’p i2j) niy nNx p'pb iW 2iinb >k& ' Hm iN2i * p'y ionv 7]bn nixi : 'lai O'D 'J'D : np'b yiai n * 12)0101 px niin itypb (34D’np nbinab nip ninx * c?pb 1213 niyn bp 2bi : /oi b'D b’D: ncip ir/'X j'xi 1102 i|iyn * lb i^.ty 2111 iibi4 ib,ip2 jjjip?pD D'b xj 12b ' ibix l'N) inan i\x : '11 b’D : ip'x 2’ipnb b'pb lb)) cx * 'px rmj; '011 11 10 'piii 'yaii 7)"bi2 'p’|ip'i 33) Wir haben dieses Gedicht bereits in unserm Werke erwähnt. Der Verfasser ist unbekannt, jedoch scheint es, daß derselbe nobc^ hieß, welchen Namen die Anfangsbuchstaben der Strophen — freilich etwas verwirrt — geben. Bei der Menge der Pajtanim, welche diesen Namen führen, ist es jetzt schwer, denselben bestimmt anzugeben. Oie Form dieses Gedichts ist pi s mo nartig, wo drei Zeilen jeder Strophe einen gemeinschaftlichen Reim haben (die Form der wbfctf), ^enen M eine vierte Zeile hinzugesellt, die durch das ganze Gedicht hindurch ebenfalls einen gemeinschaftlichen Reim hat und mit dem ersten Reimvers in Verbindung stehen. 34) Poetischer Beiname für Israel.

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