Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1843
- Issue
- 45 (7.11.1843)
- Article
- Urtheile älterer Autoren über die Pijutim
- Date
- 1843-11-07
- Page
- Spalte 713-714 (sequence 1)
- Language
- German
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Urtheile älterer Autoren über die Pijutim. Halachische Poesie. 714 713 Urtheile älterer Autoren über die Iyutim. Gesammelt von Leopold Dukes. (Fortsetzung und Beschluß.) - i:w nj;? : dd -dn ■»njnö ’ PinariK rani bK-p : bin dvv nnjn Da;>v yp niy : nppjn ' ("" ata nptsa *: Pa) a'nxn Dtp * ipnp nny] i'p : Srpap nriii’Q nn rnai NVN ”1*] Pp : nata nsj? )nsi ' nPiy ta pta □Y> : n -t p =) rvta npn ix inpa np i i&'tnp iPiay. awa ’pppa ’nn Di’ ta : ibsa nn« rnrp ’pita nny izjtjji : nab Dpi'k. yaüp] ’ aata i37pp Pai : nnN opt^ npjtai ': ipy bP iy?ipy : ota by nntaiyn ipi- Q“N‘ w i1?0 oap apPp npspi Piay] nPi?y tato ipo inpua np oanata tji rbw'ßb) iViai ’ppiy dp ctPri aipy o’ta ~iy dpa, apa üin ipjn ’ppp PiianN irvap 'a' iana nippd rnj? npp° nnw pp dp ]inia] nk dp bv. jn° nrni t^epp 'p^dm in] npp yptyf 1VN3 Dip’ N])d iai 'pd n'pi^ NNiP° apzip] 'p 'aai a'p np-/ Dpair< irsni lyap' apd V'N yatp ]pds in] k ao nnp'd ijpp'P •la'ppn Na dn cPp n'bTitta ninp □’P’N NnpN cpita0 onp k as niazid - O'pnp onwnp. *nri] : ONNiN dp ni 'p Halachische Poesie Ueber diese Gattung sind uns die Urtheile des Abraham Jbn Esran, Maimonidcs -3) übrig geblieben. 20) Nach dem talmudische» Ausspruch nan Py »TPU ann n"’ anta ab ja nanw. 21) Jur Kenntnis u. s. f. S. 42. §. 10 ff. 22) Jesod Mora (Ausg. Prag, 1833) S. 20: an naa asiat? aata D’an nnniN.a Hya runi na aa' nP Nim niNisa asoa aainan D’aa/yn aaaa — .aniaty lp iP'yv nai ana nnre daa nPyin 23) Vorwort zum Sefer ha-Mizwot: rinairian aaaaa niaa rnaniNa aayatw na pi iniN nN3Nty nad * nm by lasm * TßD p^a U’bN anaana a dd’ivnP pn dni 4 infam pj^n did3dd üvotba iuü an1? w ni oaan Nid amma an .'«) inia’bn Sie sprechen besonders von den rtsharot^^). Sie erheben ihre Stimme tadelnd dagegen, und verwerfen die ganze Gattung. Jedoch ist eigentlich auch hier mehr von dem Mißbrauch der Sache, als von der Sache selbst die Rede. Der Mißbrauch geschah von Männern, die sich zu diesen Arbeiten drängten, und die denselben nicht gewachsen waren, und M a imonides hatte solche im Sinne, als er die Worte niederschrieb: „Die Verfasser der Asharot waren Di ch t er, aber keine Rabbinen^. Wenn auch der Ausdruck hier ganz allgemein ist, so versteht sich doch von selbst, daß Männer wie Isaak aus Barcellona und Jbn G a b i r o l nicht darunter verstanden sein können. Dieses „sie sind Dichter, aber keine Rabbinen^ kam übrigens den Pajtanim oft zu Gute. Die talmudisch-didaktischen Dichter haben sich öfter den Tadel der Talmudisten von Fach zugezogen, weil sie sich zuweilen nicht so strikt an den Talmud hielten, aus Vergessenheit oder aus Nichtachtsamkeit manches Einzelne übersahen-^), oder ungenau angaben, welches oft den berühmtesten Talmudisten widerfuhr; man machte es daher stillschweigend sich zum Grundsatz, daß man es mit Pajtanim nicht so genau nehmen darf, eben weil es nur Pajtanim sind 36). Sie wurden als Dilettanten betrachtet und genossen alle Vorrechte derselben. Dieses Ueberfehen von Seiten der Talmudisten schloß aber den Tadel nicht aus. Man tadelte mit Nachsicht, und selbst bei großen Talmudisten begnügte man sich damit, aufmerksam darauf zu machen und rs zu berichtigen. Dieser Tadel erstreckt sich zuweilen auf das gänzliche Ueberfehen einzelner Dinge, welche der Tulmud genau bestimmte. So z. B. macht Vorwürfe dieser Art der berühmte R. S e r a chj a h a - L e w i -7) dem Verfasser der S e d e r A b o d a38), wovon sich Isaak E r a m a und Andere ausgeschlossen haben-*). Auch andere Ungenauigkeiten 24) Zur Kenntniß u. s. f. S. 43. 25) In einem Mskt. zu Hamburg Nr. 17 (Komm, zu Iozerot) lesen wir zu Ende des r^mn nntf für das Pfingstfest: -pjnjjo n ä J J d d dod1? iw urariD nsp iw yijjdw nnnn mira miao ww by ixn nnniNn by — .rrwN (?) ]UD jrn 26) Gutachten des D^HD Nr. 441. 'ntyp 'ui Djrwn cnn nmp nui : Nin p 27) Baal ha-Maor zu Joma: Dn’Bi’MiDTO nnnpn 'hy'z o ym' 'im Tiü2 DjT’dpdd ’iDUDn^ ij;d mo^D dnn nuna/nn mo^Dn d imh Nbi did^d nyT\x ürn nmy 'U) ri'rra «bi on nmi nio^ ~\mh* Vergl. auch Nachmani a. a. O. zu dieser Stelle, wo es heißt: nnDD ^b3DH mny t\d^ b3N u\yn D4 12 /tai pcwon pi nunnNHnnwi. ^ddhi DUiN.m manp^j vbp rurü rab “iindh binbr ^nnn bD nni b\fT — /w 28) Zur Kenntniß u. s. f. 47. 29) Akeda Kap. 33: