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Der Orient · 1843-01-10 · 2 (10.1.1843) · p. Spalte 23-24

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Journal
Der Orient
Volume
1843
Issue
2 (10.1.1843)
Article
Immanuel
Date
1843-01-10
Page
Spalte 23-24 (sequence 4)
Language
German
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23 Immanuel. Biograph, und literarhistorische Skizze. Won M. Sider. 24 damaligen Bildung (über einzelne gelungene Stellen läßt er selbst die Schatten der Propheten außer sich vor Freude sein sS. 261waten, ist nur wenig uns zugänglich. Sie sind Lheils verloren, theils in den Bibliotheken zu Parma, im Vatikan, in Görz und Hamburg; der zu Neapel 1487 gedruckte Commentar zu. den Sprüchen ist so selten als die Handschriften. Als Probe seiner biblischen Kritik gelte uns seine Ansicht, daß Mose Verfasser des Buches Ijob sei (S. 266). Den mystischen Weg halte Immanuel bereits in den frühesten seiner Schriften, über die Gestalt der hebräischen Buchstaben (vielleicht betitelt: „M ig d a( O z" nach einer Stelle des Einleitungsgedichtes in den Machberot S. 100), betreten,' um eine ältere Idee^) durchzuführen, daß in den Buchstaben die Reiche der drei Welten dargestellt seien "). —- Mit eigentlicher Grammatik beschäftigt er sich Ln dem handschriftlich zu Parma befindlichen Eben Söd)anss). Immanuel zeigt auch ein ausgebreitetes Studium der Halacha^), Bekanntschaft mit den Werken der Kabbala, — von denen er namentlich die Bücher: Iezira, Bahir und So har anführt-''), — und verschiedener Schriften im Gebiete der physikalischen und philosophischen Wissenschaften *8). Unter Anderen rühmt er sich 1022 Sterne 53) s. Delitzsch z. G. d. j. P. S. 2. 5D TD) ID1 “iWEdl N1?! (S. 1t.) — niDD “j)D3 JH'l sVIpDn ’piDD (S. 90,) — nnni Emm DE/DH1 lS. 152). — nuojn nniom nuran (©• 153). — pnp-i nrun nP '3 ni^DJ nimm nsVw .nrtiDi D’mni uwsii mbon (S. 261) tu si noch S. 79. '55) Das' Genauere über diese Werke bei Zuuz: Anal. 6. S. 194—96. 56) T,D! nDD •Nna’Dl n^DD! WlpD 1) D D -.pD UV DWTD1 mDDJm ‘N1DD (ß* 88); dazu DWO DDDÄ (S. 257) tu s. S. 79. 57) nw iddd 'pn (S. 11); mnnn idd iri? (S. 57) über Sohar s. Z u n z: Anal. 6^ Aum. 32. 58) nn^n^ muun -W ,nD',D.i idd idd man idd .. tc^mom min idd nnoNani nspSon nsoi iddi (S. 78). — iddpvS r^.1 iddi . . *) -mn n&D 'i npnyn nsoD . . (0 yinSöx nuviu uv ,d) 'joan pom idd uipnyn dni . . . pnn pN in dem Entschuldigungsschreiben an den Buchhändler Ahron (S. 82 s. oben §. 6.) — tnplDWi ivm 1 niT pv DJ)DD (S. 960 o vgl. fcnp^DW PDD (S. 205.) — Außerdem vgl. noch:;Win Nnry pv phddi Dpym o^dem iqd ■jon pN SviD&y 'i üDtr\ Sv d^dh up^ idnd? nSip D^nnm Dusmzjn nu:ra uSn iddi dduji nun iddi d«tdn p iDDi rumn wdi aunjuni nnon iddi riDp in pb man^ni pnpin pSm rnji.i non n^h iDDi napim jwrn iddi /di duuvoi mns isvl im Ä i9Di pnnn iddi (noS:>nmSä) noSnnm nmin- (S. 1520 — punni nwun idd nun ♦ . C* rwiStf ^niD jidSdn non DÖDH DT^pV nun . . D'ÜDDH ÜDDH) D^Dinn? PDD pvi nniovi ie>d ■»bvi.onn pnnun * nnnttra in 48 Sternbildern zu kennen (S. ,152) ^^). — 2(rzn erkunde scheint er ausgeübt zu» haben, wie ihm auch der Titel Rose (Arzt) von Sparern beigelegt wird; aber fehlte es ihm auch nicht an Sinn und Lust für dieses damals bei den Juden so eifrig betriebene Studium (s. z. B. S. 152), so geißelt doch schon früh sein Witz die Medicin als Gewerbe (Mach. 23). Ob er noch sonst durch literarische Thatigkeit sein Leben gefristet, steht dahin, von der Dichtkunst wenigstens ist es nicht unwahrscheinlich 6o). Doch von Immanuel als Dichter sprechen wir erst zuletzt und am ausführlichsten. — Auch die Tonkunst läßt er über seinen singirten Tod in Klagen ausbrechm (S. 196), was aber auch auf die Kunst des Vorbetens bezogen werden könnte. — So sehen wir Immanuel in seiner ersten Periode als begabten, den nationalen Studien, der herrschenden Wissenschaft und Kunst obliegenden vornehmen Jüngling zu Rom. 8. 8. Immanuel heurathcte (wann? ist unbekannt) eine Tochter des Rabbi Samuel und der Brünett a (S. 262), deren Namen er zwar sonderbarer Weise verschweigt, deren Schönheit und eheliche Lugenden er aber noch im vorgerückten Alter feiert (S. 129); obwohl er auch vom Pantoffelregiment und Hauskreuz ein Liedchen zu singen weiß (Mach. 20. Seine schönsten, aus dem Herzen kommenden Elegien nennt er mir Recht zwei, deren eine auf seinen, in der Fremde und vor dem Greisenalter ermordeten Schwiegervater R. Samuel, der ein Borsteheramt in Rom verwaltet zu haben scheint6l); die andere auf seinen frühzeitig entrissenen. Bruder oder Vetter, vielleicht den oben erwähnten Dan i e l 6-). HNiDin noDn dwn^i . . nrfopri! Dmncn ISO n-üj? riDxi . . pnnn. nsa N'swn d.tqn 'm ]v.inm tsd NU); pW rv^nnnn -so isjoni toddi (S. 197.) rn\v»m nibm.in 59, Dicß die Anahl dcc im Mittelalter bekäniiken s. Juchnsin ed. Ärakau f. 22, 1> ad Au. 1246. riDis* [)D von pn'ün fol. I!,a. zu corrigircn. — co) nnmon b.v cm >nv (©. 12ri3D nnno’ (©. 10 «. f» d folg. §§. 61) O')>!D2 l)>OpV Sl Wy Hjn'pDD "SD^ ywrb bnn Nin;bi iDipn1? pim uoib p;n icn.v ipnn (.@.117) — pbvp nn.v inn ineoi idjnnao bkvnsyi Vin ipnp' sn 'n d’-Pn dtod Dro p’ir km s by. . . d'did1 nro nkVEO ’bnp _od2 -jn nD3N . . . rum . .ipi^' UN' inLj, s by lyod 'n Dy insj? '131 DiTiDJID ”3J N'b ]M i\b . . 03) mm 1D7 '32)V iS. 119 f.) Sollte er h i n g e r i ch t e t worden sein?— Von ^Dn Sipn HilH, Nü'J u. dgl. ist noch oft die Rede s. z. B. S. 192, 264, 266, 261— Ist Elija, dessen Identität mit dem römischen, 1298 erschlagenen, Dichter Elija Wen Samuel Z u n z (Anal. 6. S. 197) ° vermuthet, vielleicht ein S ch w ager (si “jnjmD S. 266) Immanuels? 62) t\p nSd DDip 1L7V ,prro SdiH *h n^n nv bp -wib nnaj; rnuy mna luiDn.v ,jd? kvbi (S. 117). — Im eigentlichen Gedicht (S. 118.) nennt er ihn 0 s. Anal. 6. S. 190.^ **) f. Anal. 4. Anm. 15.

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