Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1841
- Issue
- 45 (6.11.1841)
- Article
- Erklärung hebräischer Nachschriften in spanischen, handschriftlichen Bibeln
- Date
- 1841-11-06
- Page
- Spalte 691-692 (sequence 2)
- Language
- German
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682 691 Erklärung hebräischer Nachschriften, als Beitrag zur jüdischen Kulturgeschichte. ptmjtp fta mit* vrptnni 14 wipp rb Nn»3)N:pwn ' "•pfot/ in» vt>) nnii'pn 16nnb jd'di i8hjn“i3 n ndw jn ip'n tod p pna» “i»ron -iinnb »'di ijrrn wn n nnpi> iroT» Dtwi yi Ler nach dem Zahlenwerth. S. I. Anm. 13. 1J. 4. vgl. noch Zunz: Jahrzahlen, abgedr. in denisr. Annalen 1840. S. 108. 13) Die überpunktirten zwei Wörter in ihrem Zahlenwerth geben den pp edd zu dem *pX, und das macht also 5236 der Schöpfung, od. 1476 n. CH. Das Wort allein heißt schon die kleine Zahl, mit Weglassung der Lausende, vorzüglich wenn wie hier die Tausende ausgeschrieben sind, hingegen zur Bezeichnung der großen oder vollen Zahl steht immer 14) Ist La Corogn e, La Gorunnam Galicien in Spanien, wo dieser Codex geschrieben wurde; der Ausdruck O &jT)D2 ist in Nachschriften gewöhnlich, wie wir weiter unten sehen werden. 1-5) DTWp ist dasselbe wie cnttllp, das ein Heft von mehreren Bogen bedeutet, wie z. B. die überarbeiteten Collegienhefte Rafchi's genannt wurden (s. Zunz Ztsch. S. 324). In unserer Nachschrift kann es dieses nicht bedeuten, wenn man getrennte Hefte darunter versteht, da es erst früher "iNd? pp heißt, sondern pTtiJp bedeutet Hefte, die nachher zu einem Ganzen verbünden worden, und in diesem Sinne ist unsere Haudschrift aus 37 solcher Hefte zu einem Codex (iNdr plp) zusammengeflossen. Vgl. Cod. 515 bei Kennicott i. c., wo -es heißt pjn pIDV wo also der Codex vus 15 (T) solcher Hefte besteht; ebenso Cod. 642 wo es heißt pcmnp npurra. 16) Ein Bibelvers Jes. 48, 18, wie häufig die Zahlen in ausgedrückt werden wie bei den Jahrzahlen. 17) D. h. nach dem Zahlenwerth 37. Dergleichen hat auch die Masora. 18) Das ist: Braga, die bekannte portugiesische Stadt, zwischen den Flüssen Cavado und Daste in der Provinz Lntre Duero 6 Minho. Die Familie des Isaak war wahrscheinlich daher. V. Zn Codex Kennic. 561 (in Dissert. (Jener. S. 510), heißt es in einer Nachschrift: Jlpym ti+WV hx 1 2'TOrD TD1DH pn^ MN m irm *ipT w>n idd p apjp ipb 3 4 5 6 *Dm> br» 7nnfcnp )X22 6 ihn WD‘( byxbpbx rn^ 1) Ein späterer Eigenname, der erst im talmudischen Zeitalter entstanden, und gleichbedeutend dem noch spatern Simcha (Zunz: Nam. d. I. S. 23). 2) Von dem in der Nachschrift des Corr's verschieden, und -©10 schließt also nicht den n^D mit ein. 3) S. II. Anm. 2. 4) S. IV. Anm. 5. 5) S. II. Anm. 9. Die spanische Stadt Alkala schreibt Menachem Ben Serach in der Vorr. .zu Jede la-Derech und Isaak Ben Scheschet in seinen Gutachten N. 290 )Äp!?N, bei Ascher in seinen Gutachten f. 163 a nj/bp'Ptf (Zunz Ztsch. S. 138), nach der Schreibung hier aber p^pbtf; das daraus gebildete Adjectio heißt hier '>yxb'pbxf in D^bSn iW f. 38 aber i^p^dr und bei Wolf B. IL 1LL 842 yxb'Xpbx* 6) Für Dldr •»riD^Dl, wie in der Nachsch. d. Corr's., da die defective Schreibung dabei nicht richtig ist. ü'i'zhx nmn iw 8 ix\x mnb vn .nm. wut : iTOn vn&> yerni nwbm'- dtkdi Und die Nachschrift des Correctors zu dieser Handschrift heißt: -iddh ni Trun 'y'i 9 ncoy f niobw 'in arrax ^x irw td”D) rip ^)pm -DnsD r\yT\x) anwy n tw dtndi ti^bx nmn nnwa mw mr\ mi w nvn : 10m^n msb nyrwi nymx) . 7) die Stadt Cordova. Unter den vielen d^eibweiftn dieses Namens kommt auch die nach den Arabischen rnLnp vor. Im Talmud heißt der Name.*oi3")1p Jebamot 115 d. 8) Diese Schreibung des Monats für die gewöhnliche TW ist eigenthümlich, und ich weiß kein Beispiel dieser Art. 9) Jbn-Atar ööj? des Mascullnum v. das 1 Chr. 2, 26 als Eigennamen einer Frau vorkommt). 7 Als Familiennamen ist Jbn-ALar m 'der, jüdischen Llteraturgeschichte nicht ungewöhnlich z. B. p** ritS^O T, Schwiegewatet des n Pkw p, der mm TD “IÖD verfaßt; eben so -ßjj pN dt '■), Verfasser des Qunn UN über dm Pentateuch. Wahrscheinlich gehört unser Abraham zu dieser Familie. 10) rrwn vntb für das gew. oder m^inb ub)y ist auch ein seltener Ausdruck, aber richtig. 11) D1W1K3 d. i. Badojoz, die Hauptstadt von Estremadura, am Flusse Guadiana. Auch hier war eine Gemeinde. Ueber die Setzung von i für j. s. 111. Amn. 6. Diesen Codex hat also zu Cordova ein Schreiber, mit Namen Jizchak Sofer, für Jakob Ben Jehude Alkalai geschrieben im Jahre 1470, und ein gewisser Abraham Ben Salomo Jbn- Atar hat denselben in Bajadoz ip Winter des Jahres 1484 corrigirt. Es müssen also trotz aller Versagung Ln Cordova und Bajadoz noch Juden gelebt haben. VI. In einer alten hebräischen Bidelhandscheift der königlichen Bibliothek »zu Paris,1 die erste Nummer der Supplement liebraicpie, findet man am Ende, ein Quadrat bildend, folgende Nachschrift (Revue orientale V. S. 202ff.): nNi T^p 3^;> by 2^on w p nd?&y on 1) Erst seit der Revolution oon 1789 ist diese kostbare Handschrift, welche sich durch Schönheit der Schrift, durch die Correktheit des Textes, so wie durch die Eleganz der masoretischen Noten auszeichnet, in die Bibliothek gekommen. Das Format ist Klein-Folio, der Stoff Pergament. S. Revue Orientale p. 202. 2) Unstreitig derselbe Salomo Ben Chasdai, der bei Kennicott cod. 575 als Schreiber erwähnt wird; da nicht bloß der Name, sondern auch Zeit und Ort für die Identität stimmen, obgleich er hier erscheint in Bologna im Jahre 1399, dort in Ferrara im Jahre 1397, hier als Käufer einer Bibel- Handschrift , dort selbst als Schreiber. Dazu kommt noch die Gemeinschaftlichkeit des Ausdrucks HNT, p, obgleich solches an sich nichts beweisen würde. Bei dem erwähnten Cod. Kennic. lautet die Nachschrift: J1 nmpwbwüx nfyjr ^b nwD dj; ^“ipori ridrr TanD