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Der Orient · 1841-07-10 · 28 (10.7.1841) · p. Spalte 419-420

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Journal
Der Orient
Volume
1841
Issue
28 (10.7.1841)
Article
The itinerary of Rabbi Benjamin of Tudela ... [Rezension]
Date
1841-07-10
Page
Spalte 419-420 (sequence 2)
Language
German
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420 419 Die Masaot des Rabbi Bmjawin von Ludela, beurtheilt vdn M. Sider. lei-tung (S. IX-— XlX) sind unfern'Lesem bereits vorgeführt. Wir ersuchen hier den Leser oben nachzusehen, was in dem letzten §. der Einleitung über die doppelte Tendenz der im zweiten Bande nun folgenden Noten (S. 1 — 229) und Abhandlungen (S. 230 — 448) angegeben wird; die mit fortlaufenden Ziffern (Nr. 1 — 392) bezeichneten Noten folgen nach der ad. marg, bemerkten Seitenzahl der Uebersetzung — von welcher sie die Schlagworte an der Spitze tragen, und auf welche sich auch alle Ci rate aus dem ersten Bande beziehen^), |7e haben selbst wieder begleitende Anmerkungen, und jede besonders ist mit dem Namen ihres Autors bezeichnet, und schon der Klang der Namen: Munk, d'Ohsson, Rapaport, Ritter, Robinson, Smith, Zunz, nebst dem Ed(itor) bürgt für die Vorzüglichkeit des damit Ausgestatteten in jeder Beziehung. Da aber diese Noten, wegen der großen Verschiedenheit ihres weit umfassenden Inhalts, nicht gut zu einer kurzen allgemeinen Uebersicht geeignet sind, so haben wir es vorgezogen, die dargebotenen Leistungen, nach der entsprechenden charakteristischen Verschiedenheit der Autoren in einem kurzen Ueberblick zusammenzufassen, wobei wir die Rangordnung der Autoren nach dem ungefähren Umfange ihrer Produkte bestimmen. — Von der ganzen Masse dieser Noten sind ungefähr drei Viertheile mit der Chiffre Ed. bezeichnet, und wird auch ein Theil ihres Inhalts ausdrücklich den Privatmittheilungen verschiedener Gelehrten, worunter auch 33.) Man muß also, um den Text nachzuschlagen, erst die Seitenzahl desselben wieder aus der Marginalangabe der Uebersetzung aufsuchen. Ueberhaupt ist die Anordnung des Ganzen wie man sieht sehr complicirt, unbequem, und leicht -verwirrend. In manchen Stücken hätte durch eine geringe Mühe abgeholfen werden können, was vielleicht in den folgenden Bänden geschehen dürste. Wir haben in unsrer gegenwärtigen Anzeige die Seiten des Textes mit ihren hebe., die Uebersetzun g mit ihren arab. Seitenziffern, die Noten des zweiten Bandes mit Nr. und Seite bezeichnet, so daß dem Leser die vergebliche Mühe des leicht irrthümlichen Nachschlagens, die Res. selbst -oft gehabt, erspart ist. eigene Schöpfung in ■s^DtcnN; ■fcOf&tm, pPDtena, PSMIN (Grrckm 53 d; Ioma 12 a; Berachot 18 b; Megilla 26 a; Sanhedrm 7b; Kidduschin 72b) eingeführt. Freilich war dieser Einfluß für Mischna und Targum zu spät, denn in Mischna (so viel mir bekannt ist) kommt das Wort nie vor, nicht aber für den 'Talmud, und der Sohar hat sogar für diesen Rvmnr eine besondere Vorliebe. Wie in der talmudischen Zeit das .griechische durch den eindririgenden Römer verdrängt wurde, so.hat später der Muhammedanismuä das griechische Wort durch Aufnahme anderer Wörter verdrängt, und die Mansils die CH ans und K arawansereien die später ausgenommen wurden, sind noch heure im ganzen Morgmlandeim Gebrauche. Red. die Mitarbeiter, zugeschrieben: so ist dies doch nur äußerst wenig im Vechältniß zu den nach einer fleißigen Benutzung der vielen und besten, nicht jedem zu Gebote stehenden Quellen, vom Ed. gemachten Bemerkungen, angezogenen Parallelen, Erläuterungen rc., deren Tendenz zwar, wie oben erwähnt, zunächst auf die Geogr. sich bezieht, woran sich aber auch Geschichte, Archäologie und dann noch andere Disciplinen knüpfen, die selbst ihre Bedeutung in der Gegenwart finden. So gewahren wir auch mit Vergnügen selbst Beiträge zur neuern und neuesten Statistik unsrer Glaubensgenossen z. B. in Patras (S. 35, Nr. 62) und Lepanto (S. 36 Nr. 63) nach Poucqueville; in Salon ichi (S. 42 Nr. 80) nach „guten Autoritäten", in Beirut (S. /0 Nr. 140) nach A. Z. d. I.; in Liberias (S. 104 Nr. 193) nach Bnrkhardt; m Hill ah (S. 138 Nr. 265); Napheus (S. 140 Nr. 269).-Was nun den Hauptinhalt dieser Noten, die vergleichende Geograph.ie, betrifft, so ist der Ed. hierbei den besten Autoritäten von Wilhelm v. Tyrus bis auf Rawlinson herab gefolgt, natürlich nach Verschiedenheit der beschriebenen Länder und Orte. Die Ortsnamen in Spanien und Frankreich sind nach Zunz (s. uns. Anm. 17), in Griechenland nach Ritter und Tafel (S. 36 Nr. 54), wiedergegeben. Geschichtliche Daten werden aus Gibbon belegt. Freilich erklärt der (S. 44 Anm. 6) angegebene Grund für die Wahl dieses Historikers noch immer nicht, warum G's. Quellen nicht auch angeführt sind. Doch wäre es hier, wo der Ed. so vielen Fleiß bewiesen, am Unrechten Orte dergleichen auszustellen» Andre Autoritäten, welche im Verlaufe dieser Noten, erscheinen, sind von altern Schriftstellern: Jbn-Haukal, Edcisi, Abulfeda, I bn-Batuta — natürlich mit Benutzung der Bemerkungen ihrer neuern Herausgeber —; von neuern Niebuhr, Buckinghamu), RosenmülLer, Gesenius^), Quatremere^) Jrby undMang- 34) Ueber Charan und den Sabaismus (f. S. 127 Nr. 240 — 2) wären jedoch noch andere Quellen z. B. Quatremere de IVabataeis rc. zu benutzen gewesen. 35) Letztere beide scheinen jedvch an Einer Stelle des Werkes eben so wenig wie diese selbst richtig aufgefaßr^wodurch die größte Confusion in Uebersetzung (vgl. mrs. Anm. 22 und 26) und Noten entstanden, die als das oben (a. a. £>.) erwähnte Muster hier näher auseinander gesetzt werden soll: B. spricht nämlich von zwei gleichnamigen Orten bald nach einander. 1) bl Ta ^2 bw (S. h) „T'wo days to Jebilee (!) the Ba’al Gad of Scripture und er mount LibanonN (S. 59). — Die Nr. 131 S. 62 bemerkt dazu: „Iebil das alte Gabala, weniger als Eine Tagreise von Latachia rc. Unser Autor, wurde wahrscheinlich durch die Achnlichkeir des Klangs (J) verleitet, es mit Baal Gab zu identisiciren, welches nach neuern Forschungen bei Be Linas gesucht werden muß—- sBinjam. identisicirt Baalbek

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