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Der Orient · 1841-07-03 · 27 (3.7.1841) · p. Spalte 407-408

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Journal
Der Orient
Volume
1841
Issue
27 (3.7.1841)
Article
The itinerary of Rabbi Benjamin of Tudela ... [Rezension]
Date
1841-07-03
Page
Spalte 407-408 (sequence 4)
Language
German
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408 407 Die Masaot nach der Prachtausgabe -v. Asher, kritisch beurcheilt v. M. Sider. Autors, sondern nach allen möglichen andern Quellen W geben, in der sichern Voraussetzung, daß die Identität unfehlbar sei. Ja er hat die Andeutung einer so bedeutenden Differenz von Text und Uebecsetzung im ersten Bande weder im Allgemeinen noch speciell für nothwendig erachtet, so daß es unmöglich ist, den ersten Band ohne den zweiten zu gebrauchen22). Mer dem 22) Eine so harte Anklage dürfen wir nicht ohne genügende Zeugenschaft vor das Gericht der Oeffentlichkeit bringenum so mehr als das Buch vielleicht noch wenigen unsrer Leser vorlregt, um sich selbst zu überzeugen, wie oft die Übersetzung gegen den Text mit den Noten des zweiten Bandes übereinstimme, so daß wir anzunehmen -geneigt sind, die seltnere Uebereinstimmung der Uebersetzung mit dem Texte gegen die Noten haben dann stattgefunden, als dem Uebersetzer der Inhalt der Note noch unbekannt war. So glauben wir wenigstens, die Eonsequenz im Plane retten zu können. — Wir heben nun aus der großen auf jeder Seite ü'ch darbietenden Masse von Belegen folgende heraus. ni£&(©. engl. „Arta" (S. 46) nach S. 35 Nr. 57. — „Achelous" (ib. ib.) — (S. p) „Negropont/' (S. 47) nach S. Nr/ 68 S. 37. — 1W1O pity (ib.) „Sinon Pofcanio or Zeitun" (S. 48) ist freilich besser, nur müßten die letzten zwei Worte als in den Text eingeschaltete mindestens mit [ ] versehen sein (s. Bd. 1. S.XII) — "01 'bü (S. ifo) „J u b o" ■(©. 92) hingegen (f. uns. Anm. 18 zu Ende) „Jübar" man vgl. nun Zunz" Nr. 255*). LD'0 lS. N1?) C. VD0 „Khaifa" (s. Nr. 151, S. 77). — (S. JO) „Ramieh" (S. 79) nach Nr. 182 S. 97. — nSN) „Jaffa" (ib. ib.). — (S. HO) „Tebnin" (S. '92) nach der allerdings sehr interessanten Note 198 S. 105 szu welcher noch Zunz S. 427 Anm. 6 zu vergleichen^. Das, schlagendste Beispiel von der hieraus entstehenden Verwirrung und von wirklichem Mißverstand werden wir spater bei der Arbeit Lebrechts gelegentlich nachholen, und ein anders nicht minder für uns sprechendes s. in uns. folgenden Anm. 26 und 35, so daß wir nicht länger den Leser ermüden zu dürfen glauben. Nur Eins noch hier zum Schluffe (S. D*1) „Christopoli" (S.50); dazu bemerkt der Ev. (II. S. 43 Nr. 84); ,,Es kann kaum ein Zweifel sein, daß unser Autor nur deßwegen *6wop schrieb, weil er nicht den Namen Christ erwähnen wollte" (Hiermit ist jedoch noch nicht die ungewöhnliche Weglassung von 12 erklärt. Sonst finden wir eher die gänzliche Abwertung von ^15 (noUs), wie bekanntlich in auch bei Benj. S. tiV]. „Wir bemerken dies an verschiedenen andern Stellen im Verlaufe dieses Werkes (e. g. vol. I. p. 70)." Die vom Ed. angezogene Stelle ist gerade nicht sehr geeignet hier als Beleg zu dienen. Der dahin gehörige Text (S. rfr) tanjND 1H1K bw “Dp „ok that manct, wozu bemerkt wird ,,Jesus wird so im Talmud genannt" (I. 70, Anm. a) beweist um so weniger, als dort noch die Wahl übrig blieb, ihn Zu nennen, welches wirklich S. ab vorkommt. Was eher angeführt werden dürfte, ist der Umstand, daß das Wort St, nur dreimal in den Masaot mit gegeben ist, und dies auffallender Weise bei St. Elias ($>)♦, St. Abraham ("v); und St. Samuel (2'n). Hingegen: St. *) An dieser Stelle ist Text, Uebersetzung oder Note unrichtig! Hauptübel ist auch durch, die Noten des zweiten Bandes nicht abgeholfen. Dieses besteht nämlich darin, daß man die Na Men, wie sie Dinjamm gehört und niedergeschrieben, nirgends in der möglichsten Genuitat erhält, da dieselben im hebe. Text durch die Punktation 23) und andere, nicht von den altern Varianten begleitete Verbesserungen, umgestaltet sind;,die Uebersetzung aber, wie bemerkt, so oft gar nicht die des Textes wiedecgiebt. Auch soll ja Letztere selbst für solche bestimmt sein, die nicht hebräisch verstehen. Wenn nun der Editor Reisende aller Art auffordert, ihm ihre Entdeckungen bekannt zu machen (s. uns. Amn. 3 Ende) und durch die Ausgabe des B. ihnen die Nachforschung zu erleichtern hofft, so muß denselben außer den neuern Resultaten dieser Ausgabe, noch die ursprünglichste Gestalt des Buches zu freier Forschung und.eigener Conjektur dargeboten sein. Und hegen wir auch das höchste Vertrauen zu den in einem solchen Werke niedergelegten Resultaten, so wird doch wohl noch manche Conjektur der Bestätigung bedürfen24), oder wol gar bessern weichen müssen, wie dies schon der zweite Band an man- Gilles; jOt£^Db“*K \3n"> ubw St. Giovanni b» purta (?) latinaj (ffr) BDUD C“lß) St. George; j-ZDOin (O) St. Sophia *). — Auch die Varianten *-^£3, pDp (,"?). — „Pilgrimage". — D^U“), DmT3,fD^n, Dnmy swoselbst^vgl. by nmü] ND, np) „ Pilgrim— (ib} C und F. ub'iyl — sind zn beachten. Jedoch müssen wir auch die Geneigtheit der Liquida zur Verwandlung mir in Anschlag bringen, die uns auch in B's. Namenschreibung häufig erscheint. Z. B. ’ihtY'.TK Ncgropont (II. S. 37, Nr. 78). (N'), Armyro oder Almiro (II. S. 40, Nr. 76) kann freilich auch Dissimilation sein, die aber vorzüglich bei Liquid, erscheint. — (&), S. a. 2% o» khmgegrgen riNtnro^ S. fp] sogar gegen die natürliche Ecforderniß des vor Lippenbuchstab. — ('3) wofür die Variante bei ed. F. Wir würden die letzte Leseart vorgezogen haben, denn es ist nicht leicht begreiflich, wie aus fieya g oi%ovo^iog (masc.) DIDJpW geworden sei, während nichts anders, als (Ocoonomo) magno (MI) ist, wie auch die Verschiedenheit der unmittelbar vorangehenden DlpVIpD „Megas Ducas" (Nr. 93) und vorzüglich pip^ETI 7)Vti beweist, vgl. noch Nr. 94, S. 45]«. — Für (fe)’Ed. C. (eineVerwechslung, die von historischer Wichtigkeit ist, und auf Untersuchungen yinleitet, die wir jetzt weglassen müssen). Endlich gehört hierher noch die Bemerkung Napaport's (II,S.82) über cntun Din bn, und die Weglassung des Z, wozu noch Zunz S. 425, Nr. a zu vergleichen. — 23) S. uns. Anm. 18 (Ende) vgl. 17. 24) . So z. B. Nrw (S. 'j) wo die etwas starke Nandcoryectur fsoll wohl ^rrn oder ,\rm heißen„Reiha" (S. 88) „01* Hieha" (II. S. 123, Nr. 230) durch die angef. Nr. (vgl. Nr. 231) noch immer zu zweifeln Raum laßt, — vgl. noch Zunz S. 424 Anm. 0. *) Vielleicht ist auch daselbst für 'ppDDID btä, -— DstOID z« lesen?

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