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Der Orient · 1841-07-03 · 27 (3.7.1841) · p. Spalte 409-410

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Journal
Der Orient
Volume
1841
Issue
27 (3.7.1841)
Article
The itinerary of Rabbi Benjamin of Tudela ... [Rezension]
Date
1841-07-03
Page
Spalte 409-410 (sequence 5)
Language
German
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409 Die Masaot desBinjawin beurtheilt v. Sider. eben Stellen nachweist25), und es hatte billiger Weise der Kritik nicht vorgegriffen werden und die Uebecs. sich wirklich dem Texte anschließen, die Conjekturen und Verbesserungen aber sammtlich dem zweiten Bande einverleibt werden sollen. —- Dasselbe müssen wir nun auch größtentheils von den derUebersetzung angefugten Anmerkungen des ersten Bandes bemerken, welche mit Ausnahme weniger, später bei Robinsi und Munk zu erwähnenden, dem Ed. angeboren. Diese Anmerkungen enthalten zuföcderst die biblischen Errate an den Orten, wo dieß nothwmdig oder passend erscheint, lassen also nichts zu wünschen übrig 26). — Ferner Texterkläeungen, welche meist das Zudenthum betreffen z. B. wnD (S. 34) nach Richardson's Diet.! — sjo 'D (©. 40). — Rabb aniten und Karaiten <S. 5b)27). — ripDn rra (S. 66) rovDD (S. 103) — jruv (S. 105) snn »iS, (S. 108) — jfiniöön ow (S. 125) 28). — Kohanim und Leviten (S. 130). — Wie überall so si'nds 25) Vorzüglich durch Zunzs ausgezeichnete Abhandl. üb. Topogr. Palast, zürn Theil auch durch Lebrecht's Abhandl. 26) S. 60 gehören die Stellen Jos. 13, 5. 1 K. 5, 32 snach e. and. Abtheilung v. 18 s. Zunz zu Parchi 11. S. 415], und Ez. 27, 9 keines falls zu „6 edal (!) of the Mildern of Ammon/' wie jeder leicht einsieht; sondern — vorausgesetzt daß Uebers. und Note 138 (II, S. 68) richtig sind — zu den vorhergehenden Worten „the other öjehail" (der dazu gehörige Text S. iS lautet J1Di» ’JD bllU zu 'XÜ müßte Rum. •21, 24; Deut. 3, 16; Los. 12, 2. 13, 10 citirt fein. Wir werden aber sehen, daß diese ganze Stelle einer Correkrur bedarf (s, uns. Anm. 35). 27) „Erstece brachten und richten sich nach (eonform with) den rabbinischen 2( uslegunge n (explanations) welche von Letziern verworfen werden". Dies nennt der Ed. in der Note des zweiten Bandes (Nr. 109, S. 53) ungenau „den Hauptdifferenzpunkt" (the pri n cipal point of difterence) zwischen beiden Sekten. — Auch aus Delitzsch's (vielleicht später als die erwähnte Note gedruckten, und darum nicht citirten) Aufsatz „Die Hauptdifferenzen k." (LB. 1840, Nr. . . ff) — nach der von Kosegarten lib. Cor. leg. mitgetheilten Einleitung in Keter Thora des Afron b. Elia — ist zu ersehen, daß nicht eine Auslegung sw eise das Hauptprincip des Karaismus sei, obwohl in jener Einleitung zu einem Commentar natürlich dieses untergeordnete Element mehr hervortntt, und darum nicht beirren darf. — Der Ed. citirt nur (11, S. 54. Anm. a)Delitzsch: Ahron Ben Elia's Ez Chajim Leipz. 1840 (!) 8. zur nähern Kemitniß der knrait. relig. philos. und moral. Lehren, was wirklich dies Buch darbieten wird, da es nun sehr bald die Presse verlassen muß. sNicht unwichtige Gründe haben das bereits seit einem Jahre erwartete Erscheinen desselben verhindert, wie wir authentisch wissen.) — Vielleicht werden wir durch die Benutzung dieses Buches mit Hinzuziehung der bisher bekannten Abhandl. (Schupart, Trigland, Warner bei Wolf. IV. re.) noch etwas zu Beleuchtung jener „Hauptdifferenzen" beizutrageu, versuchten. 28) Ueber diesen so viel besprochenen, hier natürlich mir kurz berührten Gegenstand, ist das Letzte uns Bekannte, Pantheon hebräischer Zuschriften u. Dichtungen. 410 auch hier vorzüglich ähnliche Gegenstände, die von frühem christlichen Editoren und Uebecfetzern mißverstanden, und Zu Angriffen auf Binjamln benutzt wordenl Der Ed. bemüht sich auch hier wie überall, diese freche Unwissenheit zurückzuweisen, den Autor und die bessere Uebersetzung zu vindickren, z. B. über pD und "WU mo (S. 89) — mW (S. 114) vgl. noch S. 109. 117. — Anmerkungen aus dem eigentlichen Gebiete der Geographie sind z. B. üb. piriNn w (S. 83) nach Deut. 11, 24 das mittelland. Meor^) zugleich eine Vindicatio n; üb. Amana und Parpar (S. 84). — Rudbar (S. 120 Anm. a), —- (S. 145) („the Nile" in der Uebers.) wozu noch Nr. 335 (Hz S. 194) 30). .— Auch “W ist mitunter schlechtweg,,lhe Nile" übersetzt (S. 152) und in der Anm. dazu: „")W litterally sea — See the note etc." ) (Fortsetzung folgt.) Pantheon hebräischer Zuschriften und Dichtungen an die Herrn Moses Monteftore und Adolf Ceemieux über die Blut-Anklage zu Damaskus. Nachdem nun die mächtige Strömung der Begeisterung versiegt, und die tragische Begebenheit zu Damaskus ganz der Geschichte heimgesallen, so ist es die Pflicht eines Blattes, welches die Materialien zu einer künftigen Geschichte der Israeliten in Bezug auf K u l t u r, bürgerliche S t e l l u n § in einer nicht uninteressanten Note Kusari 11. §. 2 S. 78 ed. Jolowlcz und Kassel enthalten. 29) Dafür cph (S. f1?) ebenfalls biblisch (4 Mt. 34, 6. 7.) und unmittelbar darauf £pn, welches der Zusammenhang erklärt (s. Ges. s. v.). U n biblisch ist pN (S. pfa) „the sea of the ho ly (!) Iand" (S. 61) (vgl. uns. Anm. 35), und ONO EP <S. 5, no) für ribüH CP (S. no). 30) Wo jedoch 'zu bemerken ist, daß der Name diVo Benjamin nicht unbekannt war (S. n'ij f.). 31) Die Note, welche hier gemeint ist (ll. S. S. 204, N. 348) bezieht sich auf 1. S. 149 wo -y^n „the r i v er i" übersetzt ist. Auch hier heißt es „7^1 Sea" und „dieselbe Benennung kommt in der Bibel vor, Gen. 41, 1 Lev. ssoll heißen Er.) 1, 22 k. s. Gesemus nw". — Ich habe weder in Ges. Lex. (ed. 1828) noch m Fürst Concord. v. 1840 eine Andeutung gefunden, daß -pN1’ ursprünglich Meer oder See bedeute^)! Wie kommt nmiderEd. zu dieser neuen Ansicht? Wol nur aus-dem (a. a. O.) beigebrachten Citat von Sacyr „Kn ügyjpte . . . on donne au Nil le nom de Mer etc." — ober etwa diesem Citate zu Liebe! *) Ausführlich ist das im hrbr. und lat. Art. in der Com. p. 460 und spater Ges. Thesaurus p. 558 erwiesen. Red,

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