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Der Orient · 1841-05-15 · 20 (15.5.1841) · p. Spalte 299-300

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Journal
Der Orient
Volume
1841
Issue
20 (15.5.1841)
Article
Zur Geschichte der christlichen Kirche in Arabien ... [Rezension]
Date
1841-05-15
Page
Spalte 299-300 (sequence 3)
Language
German
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299 Chroniken von Peträa. Inschriften am ' Sinai. Ueber die Nabatäer. ZW Kaiser Leo abgeftndtt, um mit den Römern ein Bündniß zu schließen, und 'den Saracenen des p et r äisch en Arabiens die Phylarchie auszuwirksn. Er erreicht den Zweck seiner Gesandtschaft (Malchus von Philadelphia in seiner byzantinischen Geschichte), 508. 2fcj&t, Scnt). des Negus, landet in Aden. Dhu No was, geschlagen, 'stürzt sich ins Meer. 527 — 565. Justnnan 1. Kaiser. Ec unterwirft sich die autonome jüdische Bevölkerung der Insel Jocabe im arab. Meerbusen- 1000 Stadien von Atkä (Procop. de beiLo Persico 1, 19). c. 538 — 547* Abfassungszeit der 12 Bücher christlicher Topographie von Cosmas Jndico pteuftes, dem Egyptier. Ec ist der erste, welcher über die Inschriften am Sinai berichtet, die er, auf das Zeugniß, von Juden gestützt, den alten, die Wüste nach der Gesetzgebung durchwandernden Israeliten zuschreibt. (Ed. Montfaucou in Collectio nova Fat rum et Seriptorum Graec.ormu 11. p. 306.) 562. Pcocopius, Stadtpräsekt von Constantinopel, erwähnt Petra mur noch als die ehemalige Eapitale der Araber (De hello Persico 1, p« 58). 60| Anasta sius (II), der Sinait, seit 599 Anastasius' des altern Nachfolger im Patriarchat von Antiochien, wird uncer der Negierung deö Kaisers Phokas von den Juden/ deren Bekehrung er suchte, bei einem entstandenen Tumult, vom Patriarchensitz gestürzt, geschleift, entmannt und endlich verbrannt (deshalb der Märtyrer zubenamt). Von ihm eine nicht mehr vorhandene griech. Uebersetzung des Buchs de cura pastorali^uon Gregorius Magnus (s. dessen Epp. X, 22.) Vor 622. Mu stamm ed giebt, der Sage nach, den Mönchen des -Sinai aus Dankbarkeit das schriftliche Versprechen der^ Sicherheit vor zukünftiger' Gewaltthat. Die'legendenhafte Sage findet sich bei Thevenol; (Gagnier, Tie de Mahomet p. XXXII. 88.) uch. . 628. Harrt Hb. Abischama r, Phylarch von Ghassan, sträubt sich gegen den Islam. 630 (9 der Higra). Frohnzug nach Ta buk (S^£ tj^o*). Muhammed durcheilt mit seinem Heere schnell das „verfluchte" Wohnland der Themuditen. Johanna ibn-Rauba (xjy Fürst von Alla, bittet Muhammed um'Frieden und erhalt gegen reu en übergegongen, so wie, wenigstens, den Targumirn zufolge , sie auch schon iw. 2t. L. -in dem Gesammtnamen inbegriffen werden. Zonatan übersetzt Ez. 27, 2t. LDj ^TD“) (woraus vielleicht zu folgern ist-, daß die Nabataer mit den Tyriern in Handelsverbindung standen); sonst ist 'Ml! Largum yon TTOJ, sowie IMp stLarg. von "ms). Auch im Talmud werden die Nabataer erwähnt in der Verbindung tO'O'iy (Schebiit 36, 6.). 16) Die Mönche des 'Sinai sollen auch die Zeit der Erscheinung M-uhammeds vorausgewußt habere. Gagnier 1. 1* I. p 114. " Zusicherung des Tributs ein Sicherheitsdrplom. Ai;ch die Bewohner von und erlangen als tributpflichtige Befallen den Frieden. Ehalid, gegen Okeidar Abd-ul-Melik, den Kenditen, den christlichen Fürsten von Dumat-ul-Gondel, abgesandt, macht diesen zinsbar (Ahnlkeda^ Vita Muhammedis p. 123 88. cd. Gagnier). Aila wird der Wohnsitz der Nachkommen Ommajja's, die größtentheils Freigelassene des Ehalifen Othman b. Affan waren und es über sich genommen hatten, die Pilgrime mit Wasser zu versehen. Die Juden von Aila pratendirten den Besitz des Mantels (der Burda Muhamrneds, als das angebliche Pfand der ihnen gewährten Amnestie. S. das Excerpt aus Makrizi's Beschreibung Egyptens bei Quatremere, Journal Asiat. p. 48. s. vgl. Gagier a. a. 0. 1160 —1173. Reise des Juden Binjamin von Tudela. „Von Residim — sagt er in seinen Massa o t — ist eine Tagereise nach dem Berge Sinai. Aus dem Gipfel des Berges ist ein Sanctuarium für syrische Mönche (8 u r i a n i) und am Fuße des Berges eine große Stadt (!). Man nennt ihn Thur-Sina; die Bewohner desselben sprechen sürisch und stehen unter egyp tsch e r Botmäßigkeit. Der Berg ist klein und von Egypten fünf Tagereisen entfernt." 1167. Guerricus, canoniciis regularis , wird erster lateinischer Bischof von Petra (GuileLm.TMu.^ Histcrr. XX, Z.). Nach Guitelmus Tyrius in seiner Geschichte der Kreuzzüge von 4100 — 1164 hatte Petra als Metropole unter sich 35 Bisthümer und 7 Suffragane. Jacob de Vitriaca (eine Zeitlang Erzbisch, von Ptolemais) in seiner bis 1240 reichenden Geschichte sagt, davon etwas abweichend:, Quartus Metropolitanus est P e tr acen s is , unuin solum haben» suffraganeum Episcopum Graecum in moiila Synai, Ecclesiae Beatae Virginis Catharinae et monaohis ejusdem inonasterii praefectum. Est auteru Petra civitas iminiüssima, quae vulgari nomine hodie dicitur Crac3 et Petra deserti, ultra Jordanem in linibus Moab, in monte sublirni sifca., secuadae Arabiae Metropolis n). 1170. ©alat)in erobert nach einer kurzen Belagerung El.ath (Aila), den Sammelplatz der aus Egypten nach Mekka reisenden Pilgrime, vertreibt die Christen, die sich dann festgesetzt hatten, läßt daselbst eine Besatzung und stellt die Moscheen wieder her, welche man. in Kirchen verwandelt hatte (Martin, Geschichte Saladins, B. ,11.). 1253 (548 d. Higra) vollendet Edrisi sein geograph. Werk. Indem unter dem Namen des Ge.ogra- 17) Nicht dos nabatäische, sondern das moabitische Petra, das alte auch zu Aratna Petraea (Reiund p. 463) und Palaestina tertia (ib. p. 212 s.) gerechnete XuQcty.iicoßciarab. Jyot, s- W i ner, Re all. u. d. A. K r r.

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