Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 28 (1922)
- Issue
- Heft 1-2 (Januar 1922)
- Article
- Anthropologische Geschichtsschreibung
- Date
- 1922-01-01
- Page
- Seite 34 (sequence 7)
- Language
- German
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Me>»:r brüderlichen ©efinmmg sollte jedenfalls auch der reine nordische Liebesgruß „Gott strafe Emgland!" sein. Nun, die reinen nordischen Menschen sind ihrem Geschichtschreiber gewiß zu Dank verpflichtet. Sein deutscher Stolz, sein Mut zur historischen Wahrheit werden den englischen, französischen und italienischen Nichtjudcu sicherlich wieder die Achtung vor dem deutschen 'Deutschtum abzwingcn, die sie durch die Schuld der deutschen Juden verloren hatten. Es müßte eine -besondere Aufgabe sein, die zahlreichen ähnlichen Beispiele nordischen Wahrheitsmutes, männlichen Stolzes uitb geschichtlicher: Wissens nebenein arrder zu stellen, um an ihnen die Psychologie eines neuzeitlichen arischen Geschichtschreibers zu studieren, der sich noch drrzu berufen fühlt, die geistige und sittliche UeberlegenheiL seiner Rasse den anderen Nassen gegenüber darzutun. Wir wollen uns das peinliche Schauspiel schenken. Nur zwei kleine, aber bedeutsame Züge unseres anthropologischen Geschichtschreibers wollen wir unter die Lupe nehmen; sie werden hinreichen, sein Bild zu vervollständigen. Warum widmen sich die Juden so zahlreich der Medizin? Die Aussicht auf den reirhen Gewinn, vor allem aber die Möglichkeit, „sich in11 den Geschlechtsteilen der anderen befassen zu können". Es wäre z u wün sch en, daß ein jüdischer Arztdem Herrn Geschichtschreiber auf diese historische Entdeckung eine Antwort gebe, die ihn zwäuge, die Diskussion vor Gericht so rtzu setzen. — Und nun den zweiten Fall: Natürlich streben die Juden nach der Weltherrschaft, sie müssen es ihrer Veranlagung und ihren Erfolgen nach, schrieb doch selbst Walther Rathenau von den dreihundert Männern, die die wirtschaftlichen Geschicke des Kontinents lenken. Acht Zecken tveiter sind aus diesen Männern schon Juden gewordene „Damit ist von einem Wissenden, der schon auf der .höhe der Macht stand und keine Gefahr mehr für okk Macht fürchtete, offen gesagt, woraus es diesen äußerst begabten und scharfsichtigen Juoen ankam: auf die Rolle von Weltgeschicklenkern." Ein Täuschungsversuch und eine Unterstellung, die man einem reinrassigen Geschichtschreiber eigentlich nicht Zutrauen sollte. Zunächst wird der Eindruck erweckt, als habe der Jude Rathenau mit seinen dreihundert Männern selbst dreihundert Juden gemeint; sodann wird dem Manne,. der vor einer wirtschaftlichen Entwicklung warnen will, unterstellt, daß er sich mir seiner verderblichen Rolle brüsten wolle. Rathenau müßte ein Idiot, aber kein „äußerst begabter und scharfsichtiger Jude" sein, wenn er Herrn Di. Otto Hauser und seinen Gesinnungs- und Schreibgenossen den Gefallen getan hätte, sich vor ihnen so üloßznstellen, wie sie es sich im Interesse ihrer sogenannten Geschichtschreibung wohl gewünscht haben mögen. Und umt das Ende vom Liede? Was wird werden? Während die Geschichtschreibung sonst-gerade genug damit zu tun hat, die Vergangenheit aufzuklären, vermag die anthropologische auch die Z u - kunft zu enthüllen. Für die Lösung der Judenfrage sind zwei Möglichkeiten gegeben. Die erste ist der Untergang der Juden. Denn: einerseits werden sie sich nach Erreichung ihrer Ziele geschlechtlichen Ausschweifungen hingeben, die -Seuchen und Impotenz herbeiführen werden, anderseits werden die Ostjuden, der