Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 28 (1922)
- Issue
- Heft 1-2 (Januar 1922)
- Article
- Im Kampf um unser Vaterland
- Date
- 1922-01-01
- Page
- Seite 11 (sequence 10)
- Language
- German
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Ha’ii'i tvrf^f:!na, des Gc n {ril'?cr•;i:rn lokale Sammlungen für Sonderzwceke immer mal üanfinben Sonnen. Es ist aber unbedingt notwendig, daß von jeder derartigen Sammlung, auch wo das Geld restlos bei der betreffenden O r t s g r u p p e o d e r dem betreffenden L a n d e s v e r b a n d bleibt, nach Berlin Kenntnis gegeben wird. Berlin muß wissen, welche Außenstellen zahlungsfähig nnt> Opferfreudig sind unD rnnfj andere dadurch Zu gleicher Spferfreudigkeit bringen, daß es auf diejenigen Hinweisen rann, die von sich derartige Sammlungen vornehmen. Es ist kein Zufall, daß die im April gewählte Firranzkommisswu zunächst ausschließlich aus Nichtberlinern bestand. Leider ist mal das Vorurteil in der Provinz vorhanden, daß man glaubt, Berlin koste immer zuviel Geld, Berlin Haushalte nicht genügend mit oen Mitteln, Berlin sei überhaupt ein mehr oder weniger überflüssiger Apparat. Demgegenüber kann ich, der ich doch selbst aus vor Provinz bin und der ich mir Freunden aus allen Teilen Deutschlands die gesamten Verhältnisse der Berliner Zentrale eingehend studiert habe, versichern, daß meiner Ansicht nach es unerläßlich notwendig ist, Berlin dauernd geldlich derartig zu unterstützen, daß die dort tätigen Herren wie dms gesamte Personal schon in dieser Opfersreudigleit einigermaßetl ein Aeqnivalent dafür sehen, daß in Berlin so intensiv und zielbewußt gearbeitet wird, und es ist mir ein besonderes Vergnügen, in erster Linie unseren Herren I)r. Holländer und Dr. Wiener au dieser Stelle auch unteren D a u k aüzu statten für ihre unermüdliche, zielbewußte Tätigkeit für u n j c r e Sache. Welche Bezahlung auch immer die Zerren bekamen, sie wäre nicht in dem Verhältnis zu dem, was sie für uns leisten, und wenn sie nicht von dem tiefen Idealismus für unsere Sache erfüllt wären, könnten sie keinesfalls das vollbringen, was tatsächlich von ihnen geleistet wird. Des weiteren möchte ich an dieser Stelle Herrn Dr*. Leiser, der leider demnächst aus unseren Diensten ansfcheidet, für die außerordentlich zielbewußte und unermüdliche Tätigkeit tanfei;, die er als Mitarbeiter der Finanzkommission für uns geleistet hat. Des weiteren gedenke ich der Tätigkeit der Syndici in Rheinland-Westfalen und Hessen, rnelche Heide es verstanden haben, ihre Bezirke in hervorragender Weise zu organisieret!, und welche aus ihrer Tätigkeit heraus in mir die Ueberzengung schufen, daß solche Landesverbandssyndikate das notwendige Fundament für das richtige Gedeihen des Vereins sind. Solche Landesverbarrdssvndikate sipd nicht eine Last für den Verein, sondern sie sind eine Einnahmequelle. Tie beiden Herren haben es verstanden, die Einnahmen ans ihren Bezirken derartig zu vervielfachen, daß die betreffenden Syndici nicht nur nichts kosten, sondern daß die Kosten durch die Vermehrung der Einnahmen vielfach ausgewogen werden. Selbstverständlich sind die Herren nicht nur organisatorisch tätig, sondern sie wirken dauernd ausklärend in ihren Bezirken durch Vorträge, Konferenzen' und dergleichen und liefern andererseits Material an die Zentrale nach Berlin. Auch hier muß ich nochmals betonen, daß die Tätigkeit sämtlicher Außenstellen unmöglich wäre ohne bcn Berliner Kopf. Je mehr wir hiervon alle überzeugt sind, um so