Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 28 (1922)
- Issue
- Heft 1-2 (Januar 1922)
- Article
- Im Kampf um unser Vaterland
- Date
- 1922-01-01
- Page
- Seite 12 (sequence 11)
- Language
- German
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12 Im deutschen Reich mcT;r müssen wir auch diesem Ltrpf das Bliü zuführcn, das rwtwcndrg ist, um zu leben. Wollen Sie die heute vormittag von so hohem Gedanlenslng geleiteten Vorträge nicht spurlos au sich vorübergehen lassen, dann ziehen Sie daraus die Konsequenz, das; der, der eine tieberzeugung hat, auch Opfer für sie bringen must Opfern Sie in reichlichen: Mähe dieser Ihrer Ueöeczengung. Bringen Sie Ihren Mitgliedern zu Hause die Mahnung mit, daß, iner e5 aut meint mit unserem Verein, und wer seinen Fortbestand sichern: will, oft nnd bei jeder Gelegenheit sich mit offener .Hand ihm zur Verfügung stellen muß^ Hoffen'wir, das; immer, und wo es auch sei, unsere Mitglieder sich dieser Pflicht aufs ernsteste bewußt sind. In der Diskussion, an welcher sich die Herren Max Eisenstein-Stettin, Goldschmidt-Oldenburg nnd vr. Goldberg- Plauen beteiligen, werden die Llnssührnngen des Referenten einhellig gebilligt, insbesondere der Vorschlag, statt eines Minbestjahresbeitrages einen Durchschnittsjahresbeitrag zu fordern, der pro Mitglied 100 M. betragen müsse. — 'Die Tätigkeit der Syndici sei unersetzlich G o l d j ch mi d t - Oldenburg regt insbesondere an, die Mittel zwischen Zentrale, Landesverband und Ortsgruppe entsprechend zu verteilen. Die Zentrale und der Landesverband sollten alljährlich einkn Etat ausstellen, urtter Festsetzung des Betrages, der pro Mitglied an diese beiden Stellen abzuführen sei. Die Einziehung der Gelder müßte durch die Ortsgruppe an Hand von Blankoquittungen erfolgen. — Der über den festgesetzten Durchschnittsbeitrag hinmisgehende Jahresbeitrag habe der Ortsgruppe zu verbleiben. — Mßergewöhnlicl^e Bedürfnisse feien durch besondere Spenden aufzubringen. — Schließlich müsse halbmöglichst die Monatsschrift in eine Wochenschrift um ge ändert werden. Beschlutz. D e r V o r s i tz e n d e stellt s e st, d a ß nach A u f f a j} u n g D'ccScrjanuRlung der Dnrchschnittsbeitrag 100 M. betragen müffc, welcher uacij einem jeweils festzusetzenden Verteilungsschlüssel im allgemeinen derart verteilt werden soll, daß die Zentrale 40 M. und die Ortsgruppen und Landesverbände 60 M. erhalten. Jedenfalls sind unter allen Umständen 40 M. an die Zentrale abzuführen. 2. Innere Mission. Rechtsanwalt Dr. Eugen Strauß-Augsburg führt als erster Redner aus: Innere Mission bedeute die Gesamtheit dessen, was nicht teinen Abwehrkampf darstelle und sei unter allen Umständen Aufgabe des (5.-V. Sie zerfalle in die Veredlun^ des jüdischen Menschen und die Abstellung von Mißständen ürrerhalb der Judenhert. Man wende jetzt insofern vielfach eine falsche Methode au, als mau die Fehler ntdjt m seiner eisen eu Person suche, sonder« aus eine» Teil