Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 27 (1921)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1921)
- Article
- Im Kampf um unser Vaterland
- Date
- 1921-12-01
- Page
- 364 (sequence 3)
- Language
- German
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3t>4 Im deutschen Reich das I u b c. it t u m a it $ ii b e , n n b i n W ü cf m irku n § der g e ft e t g orten n a t i o n et i c n b r it t s d) o n B c w o g u 11i; b t c B e r e d) t i fl u n c\ b c r B c j d) w c r d e ir ü b e r b n y I 11 b c n t n m o f f o n z n g e b c n it n b offen t ( i di D e u t s ch c j e i n w allen. Diese Juden, welche ibrm diriftlidini ^reunben flCfteinibei immer wieber von ber Schleditigkeit ber Silben sprechen, sind Herrn von Betow besonders ans Herz gewachsen. In den „Eisevneu Blättern" vorn 1.". .Vobcmbor bezeichnet er bie Politik ^blichet der Mitte als die Politik der Schwäche. und sagt: Ar.lrsennriömus„Die Deutschnationale Bolksparkei tann ihren Wibersvrucl) gegen eine solche Politik nicht aufgeben. So wenig sie bcn Antisemitismus zum Eckpfeiler ihres Programms macht, so kann sie bodi nicht aufhören, antisemitisch zu sein in einer Zeit in der selbst I u b e n e r 11 ä r e n , „h e u t e m n s; j e b e r D e u t s ch c A ntis e m it fei n". (Ls muh, um einmal zu einem einigermaßen absdilies;enben Ergebnis ^zn kommen nnb den Dingen etwas tiefer als üblich auf den Grund zu gehen, die grundsätzliche Einstellung dieser und ähnlicher Ausführungen zum Gegenstand der Erörterungen gemacht werden. Bei den deutsdinationalen Politikern kommen die Juden deswegen so schlecht weg, weil diese Politiker einen verhängnisvollen Nebensinn in das gute Wort „national" hineingetragen haben. Was die Juden diesen Gegnern hauptsächlich vorzuwerfen haben, ist Falschmünzerei in bezug auf Begriffe. Die sogenannte nationale Haltung wirb bei den Inden deswegen vermißt, weil ihr Wesen auf der einen Seite international, auf der anderen Seite mir durch den Eigennutz getragen sei. Die erste begriss- Jwernatilnml- \\^t Falschmünzerei ist die, die in dem Worte international V° fci3cnbCrs liegt, ßubenborff hat neuerdings für das Wort international den Begriff „volkstumzersetzend" gebraucht. Andere gehen viel weiter und setzen international mit landesverräterisch gleich. HcrmannSrein- Schon Hermann Steinthal, der bekannte Gelehrte, hat erklärt: „So wollen wir denn nicht stolz sein auf unseren Doppeladel; aber von der Verpflichtung, die wir am Sinai, die wir Topvcladel ni,f Jwn übernommen haben, können wir nicht lassen. Der Juden Am Ende verzeihen uns unsere christlid)en Mitbürger auch unsere „unschädlichen Einbildungen"; schlimmer in ihren Augen wird der Borwurf sein, daß wir international sind. Ich will dieses Wort nicht erklären; ich will nicht den Schein erregen, als wolle ich Worte klauben und Sophistik treiben. Also sage ich lieber: Wie oft haben wir uns gerühmt, das; wir in diesem Jahrhundert auf jedem Schlachtselde, aus welchem vaterländisches Blut floß, mitgekämpft, mitgeblutet haben! Rühmen wir uns nun doch auch einmal des Gegenteils. Ging denn nicht von Zion aus die Lehre vom ewigen Weltfrieden, wo die Völker