Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 27 (1921)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1921)
- Article
- Im deutschen Reich
- Date
- 1921-10-01
- Page
- 299 (sequence 5)
- Language
- German
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3nt deutschen Reich 299 die Grundlagen seines ganzen Daseins, für der Iudenheit Freiheit, Würde, Ehre und Recht. Jeder gebe darum in der Gpferwoche nach seiner äußersten Kraft. Ungezählte Millionen stehen den Judenfeinden zur Verfügung. Lernen wir daraus unsere Pflicht! Dr. Felix Goldmann, Leipzig, stellv. Vorsitzender des Landesverbandes Sachsen. * » Adolf Bartels sagt in seinem „Lessing und die Juden": „Zur Vertretung ihrer Interessen haben die 3ut>en immer sehr viel Geld übriggehabt." Wenn er doch dieses eine Mal wenigstens recbt hätte! Leider ist diese These so falsch wie alle seine anderen Be- N u p t u n g e n. Mit wachsender Bitterkeit erfüllt es diejenigen, die in dem großen Kulturkämpfe um das Recht der deutschen Juden vor der Front stehen, daß ihnen karg zugezählt und ganz unzureichend die „silbernen Kugeln" zur Verfügung sichen. Wieviel kostbare Zeit, welch wertvolle Kraft beansprucht diese wunitionsbeschasfung! Was könnte geschehen, hätten wir Bewegungsfreiheit, drückte uns nicht die Sorge, wo wir morgen das R o t w e n d i g st e hernehmen. Genug der verpaßten Gelegenheiten, versucht nicht, durch ein 21 I m o f c n Euer Gewissen zu beschwichtigen, erwartet keinen Dank von uns! Ihr seid es Euch und Cuern Kindern schuldig, in später Stunde endlich ein wahres Gpfer für Euer Recht, für €uer leben, für Euer vermögen, für de s deutschen Judentums Ehre 3 u bringen. Dr. Herzfeld, <E ff c n (R u h r), Vorsitzender des Landesverbandes Rheinland-Westfalen. » Die Woche zwischen dem Reujahrs- und dem Versöhnungsfest ist von dem Lentralverein zu emer Gpferwoche ausgewählt. In diesen Tagen spricht der Prophet zu uns: „Kehre zurück, Israelit, zum Lwigen, Deinem Gotte." Die Mahnung richtet sich an einen jeden, der sich zu unserer Gemeinschaft zählt. Die Hetze der Judenfeinde im Deutschen Reich hat eine früher kaum geahnte Ausdehnung angenommen. Ihre Abwehr dient der Erhaltung unseres Glaubens, sie ist ein Kampf ums Re ch t. Wer sie unterstützt, opfert zur Ehre Gottes. Darum, Ihr Glaubensbrüder aller Richtungen und Parteien! Schart Luch um die Fahne des Lentralvereins, der feit fast drei Jahrzehnten uns mit gutem Erfolge geführt hat! Lin jeder spende