Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 27 (1921)
- Issue
- Heft 4 (April 1921)
- Article
- [Ohne Titel]
- Date
- 1921-04-01
- Page
- 132 (sequence 8)
- Language
- German
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132 FZa vsutsrhen dieses Steckenpferds „Welch ein össes Gewissen müjfen die Juden haben, daß sie ihre religiösen Gesetze so ängstlich vor der Welt verbergen! .... Das weni-ge, was durch gewissenhafte Forscher bisher über diese Lehre aufgedeckt wurde, ist derart, daß es vor dem sittlichen Bewußtsein und vor dem Rechtsgedanken des Staates nicht bestehen kann. Die Juden besitzen das volle Bewußtsein hierfür und wissen sich nicht anders zu Helsen, als daß sie ihre Geheimlehren verleugnen." Im Lesesaal der Berliner Jüdischen Gemeindebibliothek stehen alle von Juden und von Christen veranstalteten Uebersetzungen zu den jüdischen Geheimschriften, neben den Uebersetzungen der Mischna, des Talmud und des Schulchan Aruch, der lateinischen Uebersetzung des Kodex von Maimonides, die französische Uebersetzung des jerusalemischen Talmud, die französische Uebersetzung des Sohar (obgleich sie von einem Katholiken verffaßt ist und ein ausgesprochen christolo gisch es Gepräge trägt), daneben eine Menge Wörterbücher, Konkordanzen, Nachschlagebücher, Einleitungen und alle erdenklichen Hilfsmitw! für den Studierenden. Sie stehen alle in schönen Einbänden auf den Regalen, in der Reichweite jedes Besuchers. Aber — die Juden verbergen ihre Geheimgesetze ängstlich vor der Welt. Man wird nicht leugnen können, daß der Or. Dinter vollkommen recht hat, wenn er schreibt: „Es muß immer wieder die Forderung erhoben werden, daß die streng geheimgehaltenen Gesetzbücher der jüdischen Religion vom Talmud bis zum Schulchan Aruch und alle dazugehörigen Kommentare und Auslegungen von Staats wegen aus dem Hebräischen lückenlos ins Deutsche übersetzt und der Oesfentlichkeit zugänglich gemacht werden." Nun, der Talmud und der Schulchan Aruch mit allen dazugehörigen Kommentaren und Auslegungen dürften so ungefähr 5000—6000 Bände ausmachen. Das ginge noch an. Was soll man aber mit dev gesamten anderen hebräisch geschriebenen Literatur anfangen? Wer bürgt uns dafür, daß nicht irgendwo in einem dieser Bücher die auf erbürMungslose Ausrsttung sämtlicher 800 Millionen in der Welt hinZielenden Geheimgesetze versteckt sind? Daß diese Gefahr nicht zu unterschätzen ist, können wir aus Stracks Schrift ersehen. Im Flugblatt Nr. 5 des Ausschusses für Volksaufllarung (V o! k s a u f k? ä r u n g!), Landesstelle Rostock in Mecklenburg, welches -unlängst auch in Berlin verteilt wurde, heißt es: ,/Jm Liöre Dawid steht geschrieben: Ein Jude ist verpflichtet, einem Nichtiuden, wenn er über eine Stelle der rabbinischen Schriften gefragt wird, diese falsch ausznleaen: denn wüßten die Nichtjuden, was wir gegen sie lehren, wurden sie uns nicht alletotschlägen?" „Liöre Dawid" hat natürlich keinen Sinn, ein solches hebräisches Wort gibt es überhaupt nicht. Es soll offenbar heißen: „Dibre Dawid"; es gibt in der Tat drei hebräische Bücher dieses Namens, eines aus dem 18. Jahrhundert, in Amsterdam gedruckt, die beiden anderen aus dem 19. Jahrhundert, in Livorno resp. in Frankfurt a. M. erschienen. Strack verschafft sich alle drei Bücher, liest sie durch: es steht nichts Derartiges darin. Wie soll man nun allen den hunderttausenden Lesern jenes Flugblattes Nachweisen, daß sie belogen worden sind? Ein anderes Beispiel: Im Jahre 1883 schreibt Rohling an Strack einen eigenhändigen Bries und beruft sich darin auf ein WeÄ, das ganz über die Blutfrage handelt und von Rabbi Mendel, der vor etwa 20 Jahren als Rabbiner in Küssow starb, verfaßt ist, unter dem Trtel „Gan naü!" (üvrtus clausus), es ist wohl zwanzigmal aufgelegt, zuletzt noch vor drei oder vier Jahren. Dieses Wer? des Mendel will die Juden aneisern, daß sie alle! das Blut in die Mazzen tun. Verfasser spricht dabei umständlich, wie überall wohl von den Orthodoxen gemordet wird, aber nur die eifrigen gäben das Blut auch in die Mazzen, diese eifrigen seien zahlreich in Un-