Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 26 (1920)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1920)
- Article
- [Ohne Titel] / Verax
- Date
- 1920-02-01
- Page
- 68 (sequence 2)
- Language
- German
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68 Im deutschen-Reich ges, erhielt das Kommando über die Expeditionstruppen, die nach Kamerun gesandt wurden. Generalleutnant Naguet-Laroque wurde zum Mitglied des Obersten Rates für' Erfindungen beim Kriegsministerium ernannt. General Francfort kommandierte die Festung von Epinal, bis er die Altersgrenze erreichte. General Bloch war einer der Kommandanten der Garnison von Maubeuge, die sich in Ehren verteidigte, bis sie sich ergeben mußte. Er wurde von den Deutschen gefangengenommen. Hier einige Urteile des amtlichen Kriegsberichtes über die Leistungen dieser Offiziers. General Geismar, damals noch Oberst, wurde belobt wegen „seines Organisationstalentes, seiner vornehmen Art, zu befehlen, feiner Tatkraft, die es ihm ermöglichte, durch persönliches Beispiel und Energie seine Untergebenen zu den höchsten Leistungen anzuspornen". General Alexandre „hat sich in verschiedenen Lagen durch seltene Tapferkeit ausgezeichnet, 1916 kommandierte er bei Verdun die Artillerie eines Armeekorps unter den schwierigsten Umständen auf äußerst hervorragende Weise. Feld- und schwere Artillerie organisierte er mit unermüdlicher Tatkraft, vollkommener Todesverachtung, tadellosem taktischen Sinn und mit einem Erfolg, der in Erstaunen setzte. Er trug in hohem Maße dazu bei, die deutsche Offensive aufzuhalten". — General Grumbach „erprobte seine große Energie und seine glänzenden militärischen Eigenschaften, indem er unter besonders schwierigen Verhältnissen eine Reihe von Attacken mit glücklichem Resultat leitete". Von General Camille Levy hieß es, als er noch Oberst war: „Dieser Kommandeur einer Jnfanteriebrigade ist ein Offizier von großer Tüchtigkeit. Im gegenwärtigen Krieg hat er nicht nur seine schon im Frieden bekannten Eigenschaften an Intelligenz, Wissen, Tapferkeit, Befehlshcbergeschicklichkeit an den Tag gelegt, sondern neue Vorzüge entwickelt. Er verstand es, das von ihm kommandierte Regiment zu einer homogenen Einheit umzuschmelzen und es zum Vorrücken und Aushalten unter Feuer zu ermutigen. Als Brigadekommandant vermochte er, zuweilen unter den schwierigsten Umständen, nicht nur die ihm anvertraute oder von ihm genommene Stellung zu halten, sondern durch tapferes und kühnes Vorgehen dem Feinde große Schlappen beizubringen." — Kapitän Halft zählt sechsundvierzig jüdi - sche Oberste aller Waffengattungen auf, ohne damit die wirkliche Zahl dieser Offiziere zu erschöpfen. Vom Colonel F r a n ck heißt es im amtlichen Bericht: „Er bewies in allen Lagen die größte Todesverachtung." Colonel Alphons W e i l l e r „war das Muster persönlicher Tapferkeit und intelligenter Tatkraft". Vom Colonel Leon Weiller heißt es: „Am Beginn des Krieges, als Leutnant, wagte er sich trotz des heftigen feindlichen Feuers vor und holte seinen verwundeten Obersten heraus, der nahe daran war, dem Feind in die Hände zu fallen. Nach einer Reihe anderer Heldentaten wurde er zum Major befördert und zum Ritter der Ehrenlegion ernannt. In der Nacht vom 7. auf den 8. Oktober 1915 hielt er mit 50 Mann ein von sieben feindlichen Kompagnien angegriffenes Dorf, bis Verstärkungen kamen. Mit seinen 50 Mann nahm er einen Oberstleutnant und 123 Mann gefangen." 1916 wurde ihm das Offiziers-