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Im deutschen Reich · 1919-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1919) · p. 322

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Journal
Im deutschen Reich
Volume
25 (1919)
Issue
Heft 7-8 (Juli 1919)
Article
Ein neues Antisemitenblatt und sein Herausgeber
Date
1919-07-01
Page
322 (sequence 3)
Language
German
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T22 ---Hm deutschen. Meid) mögen SSrr 6 b i s 7 M r!ÜS n e N Hssitzs. Grrt, MVR Hm p Mnliorrär rmd doch .grAAdsätzlichNr GeZMr des Ar^tslisrnAs sÄm. Mr nimmt es sich aber ans, 'w-erm der mrgeblichr MiLiouLr roegen Berrnögensverfolls mtter gerichtlicher G-öschästsaussichH steht und e rr t -M ü n Li §t ist? Der Ahnungslose, der ihm für seine BerL-atzs- und svnsti.Zen Unternehmungen Geld snvenraut, läuft also Gefahr, auch nicht einen Pfennig wreder- Kusehen. ' ' . Gleich und gleich geMt sich Hern. In semer letzten Nummer preist „Herr v. SeöoLLenÄorff" einen in München' ßSKründeten „W elthund zur Befreiung vom I u t> e n i n m" an, An der Spitze dieses Weltbundes steht der Schriftsteller Albert Pseisf er, ein Herr., der Gelsgeuheit hatte, wegen gerichtsärztlich beglaubigter -Geisteskrankheit wiederholt freigesprOcheu zu werden, Zuletzt sogar vom R-LvolutiONZLribmr.altm hem er Ich wegen Verbreitung verworrener antisemrtifcher und reaktionärer Schriften rechtfertigen sollte. Das alles stört 'den „Beobachter" nicht. Der Entmündigte und der Urrzurechnungsfähige gehen Hand in Hand. * Rudolf „von" Sebottendorfs sandte der „Münchener Post" durch Idnm Anwalt fine Berichtigung, aus die das- Glart antwortet: „Diese Berichtigung zeigt, daß Herr Rudolf Glauer, gemurrt von Se-Botienboxff , unsere ErrchuLrmgen tur wesentlichen nicht in Ad rede pellen kann, obwohl er sogar Unbestreitbares bestreitel; auf btt uns vorliegenden Nr. 1ö des „M. Beobachter" vom 10. Mai 191S steht schwarz mf ml%: „Berantw. Schriftleiter: R. Sebottendorf". Und doch wagt er zu behaupten, er habe das Blatt nur bis zum 16. Marz gleitet; in dieser Nummer begann der bis zum 31. Maisich hinzi-ehertde ForrfetzuwHsroman von Schimpfereien auf den jüdischen C t n t s a 1 fc 11 e I nf mit dem Herr S. in keiner Verbindung stehen will. Was die Namens führnng betDifsr: Wir bezweifeln gar nicht, daß es einem so viLlgewM-dten Mann gelungen ist, sich ordnungsmäßig ausgestellte LeMmatiouspapirre auf den Namen S. zu' verschaffen; interessieren würde uns nur, wie sich der Lokomotivführerssohn Glauer, der sich seinerzeit in Konstsn tin o p? 1 Glandeck wannte, diese Papiere verschaffte. Daß e? entmündigt und unter G-eschäftsanfncht stecht, daß er Wer die Z bis 7 Millionen nicht verfügen Zarm, von denen ex sprach, daß et feine von den türkischen Behörden nicht anerkannte Adoption benützte, um sich vom Heeresdienst fernz u h a 11 e n, all diese Diwgs übergeht dikffe BerichtigunZ- Nach der Änlündigung irr Nr. 16 des „M. Beob." Mutzte der Sportsschriftleiter wegen feinM politischen Tätigkeit nur „vorläufig feine Mitarbeit unLerbreHeu". Nach Punkt 1 seiner Berichtigung scheint er sie t rt d § ü U i Lg eirtfteilen §u wollen; Zur Reinigung des ZÄtuMZweseus würde ein solcher Entschluß sicher dienen; oö Herr „von" Sebottendorff diesen Entschluß aber ahne rmsere Einmischung auch gefaßt hätte?" Herr Glaurr =* 'mn Cebotiendorff, iet VorkLmpfer deutscher Redlichkeit und VaterlanLZSsgeistsrung, ist durch dis Abwehr, die der C. V. in München gegen ein anonymes FlugRatt veröffentlichte, in sittliche - Empörung gesagt worden. In der Abwehr wurde, gegenüber dem Borwurf/ Latz die Juden Drückeberger gewesen seien, au? die vielen Tausends von jüdischen Kriegsfreiwilligen, von gefallenen Juden, auf die Ta^ferckettSauSzeichnungen verwiesen und bemerkt. Latz über 80 Mische Krieger dem Flieger-KorpS &w>

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