Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 25 (1919)
- Issue
- Heft 7-8 (Juli 1919)
- Article
- Ein neues Antisemitenblatt und sein Herausgeber
- Date
- 1919-07-01
- Page
- 323 (sequence 4)
- Language
- German
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Ein A;;lisMitrnvlLLt mb fein <pexati§gtbet 528 ge^ätien. Gm Mchsr Mischer SchwirröeLr Namen nennen, ruft Herr slaE. „In §eirrem einzigen Kampfflugzeug faß ein Schmnhl. fsweit geht Judas VsterlanLStreRL doch nicht und die Ta.p?erkeit? Die „DMnchener Post" erwiderte dem germanischen Helden, daß er hte 80 NamM 'in' der (unseren Lesern bekannten) Schrift vmr Felix Theilhaber, „Jüdische Flieger im Weltkrieg" rmchlesen fmibt* Das sozialdemokratische Blatt stellt aber an Herrn GlaE noch folgende Fragen, die Zugleich bezeichnende Feststellungen beöentsn: ^Will er Aber Vielleicht nicht uns erZLWu, welche Truppe er im Krieg mit feiner Treue und Tapferkeit beehrt hat? Oder fürchtet er, seLne Leser und Anhänger scheu Zu machen, mrm Zr vor ihnen ebenso, mU ft Ls VS2 anderen Lmrisn getan hat, erklärt, er gebrauche seinen falsch-ru Namen nnb vis angeblich durch Adoption erlangte, in Wirklich- Uii %m Zar nicht Zufichsndb — türkische SLaatsangehörigkeiL nur, ss Lange der Krieg und dis Gefahr (ja Gsfahrh audauert, ZumKriegs- DisRst sinbsrufsn zu werden? Herr „vsn" Seöottendorff, der arische Antisemit, als Türke! EZ gibt doch noch heitere Dinge in dieser trauriger? Seit!* Damit öürfis Lisser „Münchener" Schreihals für die nicht- LrrrisemiiischL OeffLUtlichkeit erledigt sein. In diesem Zusammenhang sei noch ein anderer „Münchener" Antisemit an den Spieß der Wahrheit gesteLL: hm ReklsMefachmernn Ost-Peterfen. Der Herr, .der ein Reklamelehrbuch verfaßt und auf Liefern Gebiet Len guten Geschmack gepredigt Hst, gibt jetzt eine „sütirisch-politische parLeiloss Zeitung", Lis „Rote Hand" heraus. In jeder Nummer eine frisch-fröhliche Judenhetze. Das „Jüdische Scho" (dom 4. Juli) fragt nun: Mit welchem NE wirst sich Herr^Ost-PeLersHR, ^der Nüsse, zmn LLtiMiL der jüdische NeVvluLionsführer m München, aus Gründen, die hier nicht Zu erörtern find« Aber fi§ alle sind,' bis auf Axelrsd, deutschs SLaaLIbürZEr, und wie Zommt der Russe Ost-Peterserr dazu, Bayern Zu Mützen, baZ ihn dazu gewiß nicht braucht? Mit'welchem Nscht mischt ei sich in die bayerische Politik, mit semsr hetzerischen, roten Hand? Mit welchem Recht spricht er, der Russe, von frsMdern Gesindel? Wohl mi die Reichhaltigkeit des russischen Exports zu zeigen? Um darzuLrm, daß raan aus Rußland nicht bloß Revolutionäre, sondern auch Judsrchetzsr l& QucMLL beziehen Lann?! Man möchte Herrn Ost- Psterfeu raten, sich auf dis herrenlosen Gebiete seiner früheren Tätigkeit zu beschränken l Die 5iande§psLitLL ist Sache der Bürger des Landes, und wrr sind gleicherrnaßen Gegner jeder politischen Betätigung des Ausländers, ob ha§ Uuti der Revolutionär Axelrod oder de? Judercheker Ost-Petersen ist. Wir freuLA uns dieser Abwehr um ss mehr, als Las „Jüdische Echo", em'ZionistenLlatL, gLgsmiber Len Ausländern hier Len Standpunkt des CenLralversirrZ einniMmt: die LandespolitÄ ist Sache der Bürger des Landes« Beachtet die Anzeige: ”Gabriel Riesser” Verlagi