Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 25 (1919)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1919)
- Article
- [Ohne Titel] / J. Sch.
- Date
- 1919-06-01
- Page
- 261 (sequence 8)
- Language
- German
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N-m-scharr 261 edelstem Zweck, stört die selbstsüchtigen Zwecke dieser auf Verhetzung und Zerklüftung eingestellten Gegner der Wohlfahrt Deutschlands und wird darum bekämpft. Die „Deutsch-völkischen Blätter" vom 16. Mai sind bis zum Bersten angefüllt mit kleinlichen und bösartigen Angriffen gegen die Juden; und an der Spitze der Nummer, die in dieser Weise zusammengestellt wurde, während ringsum die Deutschen aufstöhnten und bis in die verstecktesten Winkel ihrer Herzen erschüttert waren, stehen „G e d a n k e n s p l i t t e r z u r R a s s e n - frage", von denen wir einige zur Kennzeichnung des Blattes abdrucken: „Die Fuderr streichen überall sich selber in Kunst und Literatur heraus, reitzen unsere Größen herunter und machen so viel Lärm, daß die Stimmen der Stillen überhaupt nicht mehr gehört werden. (Die Stillen hört man niemals. RedJ Wie die Russen oder Indier an der Lepra, einer bösen Schmarotzer- Krankheit, starben ganze Völker, z. B. das alte Rom, an der ,,tz e L r a", die erst den Geist und dann den Leib eines Volkes zerstört. Nur durch peinliche Sauberkeit und entschiedene Nationalisierung und Verchrist- Tichung können die europäischen Völler die hebräische Ansteckung brechen. Diese müssen den Krankheitserregern den Nährboden entziehen und sie -zum Abwandern zwingen. Der Jude verbreitet immer eine muffige Luft um sich, ftr der anderes Licht und Leben wie die Kerze im Stickstoff verlöschen und erkalten muß, wenn -man ihm nicht rechtzeitig die Tür öffnet." Der Verfasser dieser Gedankensplitter ist so mutig, sich hinter dem Pseudonym „Arianus" zu verstecken. Die Arier sollten dem Herrn klarwachen, daß ihr Name zu gut ist, um von einem Sudler beschmutzt zu werden. # Die Juden sind an allem schuld. Es fehlt jetzt noch der Vorwurf, daß sie auch die verdammenswerten Urheber der Loslösungsbestrebungen im Rheinland sind. Vorläufig sitzen, auf der öffentlichen Anklagebank Zentrumsmitglieder, Leute katholischen Glaubens. Der Zentrumsabgeordnete Kastert, ein Geistlicher in Köln, hat in der preußischen Landesversammlung vor mehreren Wochen eine Rede gehalten, die zum großen Teil den Beifall der — Deutschnationalen gefunden hat, weil er die Verteidigung der rheinischen Separatisten, zu deren Führern er gehört, so geschickt drehte, daß sie in Angriffe gegen die Revolutionsregierung mündete. Sie haben einem Landesverräter zugestimmt. Nun werden die Deutschnationalen sagen, wir sind für das Verhalten rheinischer Zentrumsmitglieder nicht verantwortlich. Nein, das sind sie nicht! Aber erstens: wie würden sie und ihre Agitatoren es ausnützen, wenn Juden damals jenem Herrn erfreuten Beifall gespendet hätten! Und zweitens, jene rheinischen Herren sind Herren von ihrem Geist. Die Hauptsührerin