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Im deutschen Reich · 1918-10-01 · Heft 10 (Oktober 1918) · p. 389

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Journal
Im deutschen Reich
Volume
24 (1918)
Issue
Heft 10 (Oktober 1918)
Article
Eindrücke und Erlebnisse in Rumänien
Date
1918-10-01
Page
389 (sequence 6)
Language
German
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Eindrücke und Erlebnisse in Rumänien 389 gerftrair fbub, wo sich die begüterten Inden in sehr geringer Anzahl vorfindend Interessant für den deutschen, an aeoDnele jüdische Gemeinden 'gewöhnter;. Juden ist cs, an einem nn Beispiel zu erfahren, wie das Budget einer rumänisch-jüdischen Gemeinde aupgebaul ist. Natürlich spielen die auch bei uns üblichen Srtmgoaenspenden eine größte Rolle, aber daß die Einnahmen ar-s de n R azz -thverkauf ein Budget eigentlich erst armem chen, dürste doch manchem in der deutschen Heimat neu sein. zrö-mro w-em'-o^'e aus dem Mazzoihvarkauf so viel liem, ./s, .. u.: oa' ihm Hanyteinrichttmgen daraus bestritten nxrd. L, m . v >T ° .i " , rr sind es vornehmlich die jüdischen Schule m.m. (dnse Weise gedeckt wird. Um möglichst große 5ir* ,r' c.n * werden dicke, dünne und ganz dünne Mazzoth K .* . nn > einerseits der Sinne nicht zu sehr belastet '' e ob m . \ oder eine von den vielen Gelegenheitton bQ,u ' n: Emu. L r n: Reit zu üben. Und sie wird gerne und mir S m smm ü ' t mn übt. Selbst m diesem Kriegsjahre, wo annaycrud 00 gratis an die arme Bevölkerung verteilt mache i'm - der ttebersthuß über 150 000 Lei. Sin dieser St die ' . auch ermähnt sein, daß das Bnkarester Judontttm für alle MDttn-ionen jährlich einen Betrag von 1 600 000 Frcs. auch-> inst. Dazu kamen im Kriegsjahre noch 800 000 Frcs., die für pmrimstst und besondere philanthropische Zwecke aufgebracht und voraus'-mn unirbcn. Nicht ganz allemtt h ßn 'üchchhou Lst-mr ist auch die Erscheinung, daß die Chon ' 0 > , n e -e?> n sgefrüschasch für die Herstellung der St v zw h i er d' i! sorgt, wie sie es auch ist, die mit ihren _. . n ab ~ d * t 4 tingt, wo solches vonnöten ist. Als ich 'w. am . v \ - Bularrster Einrichtungen fermen lernte, l a r o** ck. ' *' " i, als ich hörte, daß eben jene Beerdigung - ' \ ' < - t ottna sn OOO Frcs. und mehr für eine Vverblau w:D.r t .. l<w. chr auch das bei uns nicht unbekannte Sst m. dm tt^n lwtd n.n;, das sich auf -die Ausstattung des Wagone, ans me Zahl der Pferde des Leichenwagens, auf die Slusschnüickrng der Holle urib vor allen Dingen auf den Platz auf dem Friedhof erstreckt. Bern hiesigen Inden ist es nun einmal nicht gleichaüUig, ob er mit zwei oder vier Pferden feinen letzten Weg antritt, ob er in den ersten bevorzugten Reihen des Friedhofes, ob in der Mitte oder an der Sette bestattet wird. Dieses Empfinden wird ansgeuußt — allerdings nur zugunsten der Gemeinde und ihrer sämtlichen Institutionen. Und nun versteht man die außergewöhwlichen Summen, von denen wir oben gesprochen haben. Bei dem ^a-.wnn^on Recht der Steuererhebungen und bei dem doch Vorhand ne" ü-> o ' r n 'o.nus auch wohlhabender Juden kommt es vor, daß -fr Rr aanzes Leben weder der Gemeinde noch einer Im'" :n v e: " und fei es auch die kleinste Zuwendung o.vr,. ol n S Trdc^ .nwr auch ihr Ende nicht bedacht in-b üu. t -ß „ a o die Zeit kourrnen muß, wo die Chevra-ü D st'" '' d hom a.mstmon wird. So sind sie auch dort nicht Mi^me^ . '<", m il ihnen der Preis damals zu hoch erschien — das Cmlrmmdd ücU uff sich in solchen Fallen

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