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Im deutschen Reich · 1912-12-01 · Heft 12 (Dezember 1912) · p. 561

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Journal
Im deutschen Reich
Volume
18 (1912)
Issue
Heft 12 (Dezember 1912)
Article
Berlin
Date
1912-12-01
Page
561 (sequence 5)
Language
German
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Korrespondenzen. 561 10 anstelluugsfähigeu S^anbibaten 2, 1 in Berlin (Stadt), 1 in Frankfurt a. M. (Israel. W), so daß die Zahl der jüdischen Oberlehrer 100 beträgt, über deren Verteilung aus die einzelnen Provinzen und Städte, sowie auf königliche und städtische Anstalten Näheres a. a. O. Von den im Vorjahr vorhandenen 6 Probanden ist 1 gestorben, die 5 aubereu haben die Anstellungsfähigkeit erlangt, so daß jetzt 13 jüdische anstellungsfähige Kandidaten vorhanden sind. Die Zahl der Probanden beträgt 3, die der Seminarkandidaten 11 (gegen 3 im Vorjahr). — Die Zahl der angestellten Oberlehrerinnen ist von 17 auf 31 gestiegen, Jüdinnen sind nicht darunter, wohl aber 2 jüdische anstellungsfähige Kandidatinnen, 2 Probandinnen und 1 Seminarkandidatin. — Den Anträgen der Generalversammlungen von Berlin und Kattowitz folgend, hat das ,,D e u L s ch e L a n d e s k o m 11 e e d er A llgemeinen Israelitische lt A llia n z" beschlossen, sich als selbständige Organisation auszugestalten. Die Debatte ergab Ilebereinstimmung darüber, daß der von Paris gemachte Versuch, Deutschland in kleine Bezirkskomitees zu zerlegen, die keine Liechte haben und nur Inkassostetten sein würden, niemals den Frieden herbeiführen könne. Die deutschen Mitglieder verlangen aber unbedingte Klarheit und können sich Klarheit nur schaffen, wenn sie sich einmütig hinter das Deutsche Landeskomitee stellen. Wolle Paris den Frieden, so sei das Deutsche Landeskomitee die zuständige Behörde, mit der verhandelt werden müsse. Die Versammlung wählte einen ans zehn Herren 'bestehenden Ausschuß zur Vorbereitung der notwendigen Satzungsänderungen und Festsetzung der Maßnahmen, das Deutsche Landeskomitee als unabhängige Organisation zu befestigen und zu erweitern. — Von der Verwaltung der Z n n z - S t i f t u n g geht uns nachstehende Mitteilung zu: „Die Z u nz - Stistn n g unterstützt nur diejenigen ungedruckten Arbeiten durch eine Beihilfe zu den Drnckkosten, welche in philologisch-historischer Methode die Wisfenschaft des Judentums fördern. Die Antragsbriefe sind in deutscher Sprache und begleitet von der ganzen Arbeit oder von einem für eine Beurteilung ausreichenden Teile nur im Monat Februar 1913 dem Vorsitzenden einzureichen. Für 1913 sind 1600 Mark verfügbar. Berlin, Bendlerstr. 10, im Oktober 1912. F. Liebermann, Vorsitzender, I)r. H. V. Simon, Iustizraü — Die Gründung einer s p örtliche u V e r eini g u n g jüdischer Akademiker wird in Berliner studentischen Kreisen beabsichtigt. Dieselbe soll jeden gesunden Sport Pflegen, für den sich Interesse finden sollte, besonders Leichtathletik, Hockey, Fußbatt

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