Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 18 (1912)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1912)
- Article
- [Ohne Titel] / A. L.
- Date
- 1912-01-01
- Page
- 31 (sequence 3)
- Language
- German
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Um frfxm, 31 cs liege ihr fern, den Kronprinzen ans irgendwelche politischen Tendenzen festlegen' zu wollen/ aber an denselben ArW^ i'- eine Zuschrift des Profess0iN y~ sc - es wörtlich heißt: „Den uccr. '' \ ~ T \ ^pm' - r; . Leben fehlen die Führer an rechmd Snu 'T * . *c r; uns nach einem Fürsten um, der uns politisier e m n der uns wenigstens die rechten Männer stell ea y/1", einst Wilhelm der Erste, der Gütige getan. W A - v' * ' einst ein solcher Führer sein?- Die Zeiten sind /r~'~ ro Fragezeichen. Vielleicht muhte erst d i e v öll: ac E u rar - u n g der liberalistisch-kapitalistischen Vera uns dahin führen, daß wir einen Thronfolger bekamen, der ausnabms nicht liberal ist? Einen Deutschen Kaiser und Kö-ng von Draußen, der fühlt, wo und wie sein Volk, sein Preußen, sein Deutschland leidet, und der, ein zweiter Wilhelm der Schweiger, Ein Volk erlöst Don den schlauen äußeren und inneren Feinden und Verführern, einen Kaiser, der sich eins weiß mit seinem Volke/' Was diese Worte -ausdrücken, ist im Grunde eine -arge Schmähung des jetzigen Regiments und die elbsicht, Anzufriedenheit zu verbreiten. Mehr oder minder offen üimmen auch die anderen antisemitischen Organe in diesen Ton ein: welche Wirkung dies ausüben kann, hat der Bericht über eine Versammlung des Berliner Vaterländischen Aw-lksL-unbes bewiesen, in der nach heftigen Reden der Antisemiten E. Kämmer und H. v. Mosch über „die trüben Tage des November 1911" unter dem Jubel der Anwesenden ein Telegramm an den Kronprinzen verlesen und zur Vbsendnng aufgegeben wurde. Das Organ der antisemitischen Reformpartei, „Die Deutsche Wacht", veröffentlichte am 3. Dezember ein „Deutsche Abwehr" überschriebenes Gedicht, das mit den Worten schloß: Das deutsche Land, dem deutschen Sohn Nicht jüdischem Gelichter! Ein deutscher Fürst aus deutschem Thron And freie deutsche Richter! So stehL's in nnserm Wehrmannsschein, Das fordern wir im Rechte: Wiv wollen freie Deutsche sein A nd keine I u d e nknechte! Fast hat es den Anschein-, a!s ob die Regierung aus öoulichen Kundgeb'ungen die notwendigen. Schlüsse üehru. wolle. So berichtet z. B. aus P r. - F r i e d l a a d die Bro-oberger . Ob deutsche Rundschau", dort hätten oieie Bürger ihrer An.striti