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Im deutschen Reich · 1911-01-01 · Heft 1 (Januar 1911) · p. 51

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Journal
Im deutschen Reich
Volume
17 (1911)
Issue
Heft 1 (Januar 1911)
Article
[Ohne Titel]
Date
1911-01-01
Page
51 (sequence 15)
Language
German
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IRI
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Vereinsnachrichten. 51 semitisches Gift geträufelt wird. Wir fordern deshalb unsere Ortsgruppen und Vertrauensmänner auf, sobald sie von solchen Darstellungen Kenntnis erhalten, bei dem Veranstalter energisch Beschwerde gegen Vorführung jüdischer Karikaturen einzulegen. — Das Organ der k. f. österreichischen Fischerei-Gesellschaft, die „O e st e r r e i ch i s ch e F i s ch e r e i - Z e i L u n g", veröffentlichte am 1. November nachstehendes der „Ungarischen Korrespondenz" entnommenes Märchen: „Bei einer jüdischen Familie in Kerresztur im Oedenburger Komitat, wollte die Köchin einen Fisch ausweiden. Sie hörte plötzlich aus dem Innern des Fisches ein „Wimmern". Das Familienoberhaupt eilte schnurstracks zum Rabbiner, um ihm die geheimnisvolle Sache zu melden. Der Rabbiner ordnete an, daß der Fisch auf dem jüdischen Friedhof begraben werden müsse. Der Rabbiner teilte dem bestürzten Hausvater mit, daß die Seele des Menschen, wenn sie den irdischen Leib verlasse, über den Wassern schwebe. Der Fisch habe eine solche menschliche Seele verschluckt und deshalb müsse der Fisch auf rituelle Weise bestattet werden. Die Familie hat dem Fisch tatsächlich ein den jüdischen rituellen Vorschriften entsprechendes Begräbnis Zuteil werden lassen." — Wir haben nachgeforscht, ob irgend etwas an dieser abenteuerlichen Erzählung sei und von Wien aus die Mitteilung erhalten, daß das Märchen von dem „Begräbnisse eines Fisches ursprünglich von deutschen Zeitungen aufgetifcht und damals in eine Stadt Russisch-Polens verlegt wurde. — In der Nummer 20 der „S ch l e s i s ch e n Aerztekorresponden z" befand sich vor einiger Zeit folgendes Inserat: ch : „Ein Arzt (Christ) wird für einen größeren Ort in Oberschlesien .gesucht. M. 2170 Fixum, Di. 1800 Regierungszuschuß. Jmpfbezirk zugesichert. Nähere Auskunft erteilt Dr. B l i s ch k e - M i k u l t s ch ü %J‘ Von einem ärztlichen Mitgliede unseres Vorstandes zur Rede gestellt, ob der Aufnahme dieses die jüdischen Aerzte verletzenden Inserats in das Organ der Schlesischen Aerztekammer nichts entgegenstehe, erklärte der Redakteur der A e r z t e k o r r e s p o n d e n z, Herr Sanitätsrat Dr. T o e p -

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