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Im deutschen Reich · 1910-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1910) · p. 507

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Journal
Im deutschen Reich
Volume
16 (1910)
Issue
Heft 7-8 (Juli 1910)
Article
Judentaufen
Date
1910-07-01
Page
507 (sequence 23)
Language
German
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~$nö entern feit. 507 Juden tragen die Renegaten mit Schuld; für manches Unheil, ba§> uns widerfahrt, tragen sie die Verantwortung. Sie wirken auch in anderer Beziehung verderbend auf die jüdische Gesamtheit. Ihr Beispiel lockt die Schwachen und Matten an, die sich in ihrem Schwanken leicht durch andere betören lassen. Haltlose Schwächlinge verlassen im Hinblick aus andere Apostaten, vor deren Stellung sie Respekt haben, die Mutterreligion, die weder Ehren noch Reichtümer zu vergeben hat. Es ist eine ganz natürliche Folge, daß die Judentaufen auch aus das Christentum zersetzend wirken. Das mögen die christlichen Geistlichen verantworten, die Renegaten ausnehmen, ohne von ihrer Wahrhaftigkeit überzeugt zu sein. Als deutsche Staatsbürger müssen wir warnend unsere Stimme dagegen erheben, daß die Taufe sür den Juden der Weg zu hohen Stellungen ist. Der Staat wird durch solch ein Vorgehen schwer geschädigt. Der Staat braucht sür höhere Aemter nicht nur Talente, sondern auch Charaktere. Die höchsten Güter des Staates dürsten nur Männern anvertraut werden, die den Mut haben, sür ihre Ueberzeugung einzutreten. Wer nicht opferfreudig genug ist, seinem Glauben die Treue zu halten, wer aus äußeren Gründen Ideale aufgibt, wer etwas feierlich bekennt, was seiner Seele fremd ist/ der wird auch an anderer Stelle nicht die Kraft besitzen, seine Ueberzeugung zu vertreten, wenn dadurch sein persönliches Wohl geschädigt werden kann. Bedenklich ist es, daß Getaufte immer mehr und mehr in Stellungen eintreten, für welche unantastbarer Charakter, felsenfeste Ueberzeugung, hingebende Opferfreudigkeit Vorbedingung sein müßten. Der Staat müßte den Getauften fragen: Glaubst du an das, was du vor dem Vertreter der Kirche bekannt hast, oder soll dieses Bekenntnis nur ein Mittel zur Anstellung und Beförderung sein? (Lebhafter Beifall!) Wird nicht die Volksseele überhaupt vergiftet, wenn sie sieht, daß die Treue zum Judentum Zurücksetzung und die Untreue Beförderung nach sich zieht? Dieser Gedanke ist die Konsequenz davon, daß getaufte Juden, in Stellungen einrücken können, die ungetansten verschlossen bleiben. Ja, die Täuflinge zersetzen den Staat, die Religion, hie Ethik, sie zersetzen die Religion.aller Religionen, die Anschauung, von Gut und Böse.

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