Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 15 (1909)
- Issue
- Heft 7-8 (Juli 1909)
- Article
- Berlin
- Date
- 1909-07-01
- Page
- 443 (sequence 5)
- Language
- German
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Korrespondenzen. 443 getretenen Männern waren 65 Kaufleute, 17 Aerzte (darunter ein Privatdozent), 13 Ingenieure, 11 Rechtsanwälte (darunter ein ehemaliger), 7 Bankbeamte, 6 Rentiers, 5 Fabrikbesitzer (darunter ein Handelsrichter), 5 Handlungsgehilfen/ 5 Schriftsteller, 3 Bankiers, 3 Referendare, 3 Assessoren (darunter 2 a. D.), 3 Studenten der Rechte, 3 Apotheker, 3 Architekten, 3 Buchhalter, 3 Schneider, 3 Arbeiter, 2 Amtsgerichtsräte (darunter 1 a. D.), 2 Dr. jur., 2 Regierungsbaumeister a. D., 2 Zahnärzte, 2 Dr. phil., 2 Opernsänger, 2 Photographen, 2 Buchhändler, 2 Studenten der Medizin, 2 Studenten der Philosophie, 2 Studenten des Baufachs, 2 Schriftsetzer, 2 Buchbinder, 2 Tapezierer, je 1 Baurat, Privatdozent, Student, Fabrikdirektor, Direktor, Privatier, Privatbeamter, Dolmetscher, Buchdruckereibesitzer, Theaterdirektor, Kapellmeister, Kammermusiker, Violinvirtuos, Artist, Chemiker, Bautechniker, Techniker, Monteur, Juwelier, Landwirt, Bureaugehilfe, Gastwirt, Kellner, Dreher, Stuckateur, Schuhmacher, Mas chinenschlos s er, Maschinen arbeiter, Mas chinist, Malermeister, Zigarrenmacher, Steinholzleger, Friseur, Hausdiener, Diener. — Bon den Frauen haben nur wenige ihren Beruf angegeben. Die spätere Religion der Austretenden ist in beiden Jahren nur von 102 Personen ermittelt worden; davon traten 92 (52 Männer und 40 Frauen) zur evangelischen' Religion über, 2 Frauen wurden katholisch, 6 Männer wollten konfessionslos bleiben, ein Mann schloß sich der freireligiösen Gemeinde an und ein anderer der Heilsarmee. — „D ie Berjudung des A e r z t e st a n d e s." Wir sehen uns veranlaßt, auf dieses Thema noch einmal zurückzukommen, da unsere Ausführungen im letzten Heft teilweise mißverständlich aufgefaßt worden sind. Das von dem sattsam bekannten Antisemiten W e n g g in M ü nch e n herausgegebene „D e u t s ch e B o l k s b l a t i/J )d)iieb in Nr. 14: „Wie drohend in den Großstädten die Gefahr der Berjudung unserer gelehrten Berufe ist, geht wieder einmal hervor aus der letzten Vorstandswahl im Geschäftsausschuß der ärztlichen Standesvereine in Berlin. Mit Ausnahme des zweiten Schriftführers sind die Mitglieder des Vorstandes wie des gemeinsamen Ehrenrates, der wirtschaftlichen Kommission, des Auskunftsbureaus, der Kurortkommission und der Delegierien zur Wilhelm-Augusta-Stiftung