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Im deutschen Reich · 1909-03-01 · Heft 3-4 (März 1909) · p. 158

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Journal
Im deutschen Reich
Volume
15 (1909)
Issue
Heft 3-4 (März 1909)
Article
Stenographischer Bericht über die zweite Delegierten-Versammlung des Central-Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens (21. Februar 1909)
Date
1909-03-01
Page
158 (sequence 30)
Language
German
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158 Im deutschen Reich. Absatz 2). Zu § 15 ist beantragt, das Wort „tunlichst" zu streichen. Wir hatten das Wort gewählt, weil wir eine Ungültigkeit des Beschlusses vermeiden wollten für den Fall, daß versehentlich eine Ortsgruppe nicht benachrichtigt ist. Bon erheblicher Bedeutung ist das Wort nicht, sofern der von mir angeregte Antrag, betreffend einen Zusatz zu ß 15 Abs. l, angenommen wird. Der Antrag lautet: Die Benachrichtigung gilt als bewirkt, wenn das Schreiben spätestens zwei Wochen vor der Hauptversammlung zur Post gegeben ist. Ich wurde übrigens heute gefragt, warum das Institut der Vertrauensmänner ausgegeben sei. Das ist selbstverständlich nicht ausgegeben, ebensowenig wie die Rechtsschutzkommission. Das alles brauche nicht in die Satzungen ausgenommen 51t werden, weil es selbstverständlich erschien. Zu § 17 wird im Sinne des Antrages Frankfurt folgender Zusatz beantragt: lieber die gefaßten Beschlüsse und die Ergebnisse der Wahlen zum Vorstande ist ein Protokoll aufzunehmen, welches von dem Leiter der Versammlung und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Zu ß 18 hat Württemberg einen Zusatz beantragt, wonach ein Landesverband von mindestens 500 Mitgliedern im Vorstande vertreten sein muß. Wir schlagen Ihnen die Annahme dieses Antrages vor, und im übrigen statt der Worte „sechs bis zwölf" im ersten Satz zu setzen „mindestens sechs". Vorsitzender: Sie haben die einzelnen Anträge gehört. Wollen Sie diese Vorschläge en bloc annehmen und dann die anderen noch nicht erledigten Anträge beraten? — Ich höre keinen Widerspruch und bitte also diejenigen die Hand zu erheben, die die Vorschläge annehmen wollen. — Das ist die große Mehrheit. 5 Inzwischen will ich Ihnen zunächst Mitteilung davon machen, daß Herr Rabbiner Or. Werner bedauert, der Versammlung sernbleiben zu müssen und den Verhandlungen segensreichen Erfolg wünscht. Ich möchte dann noch eine zweite Pflicht erfüllen. Ich stehe hier an der Stelle meines hochverehrten Freundes, J.-R. Or. Horwitz, der leider durch einen Trauerfall in der Familie davon abgehalten ist, hier zu erscheinen. Er ist von der Trauer.um den Verlust seiner

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