Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 15 (1909)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1909)
- Article
- Berlin
- Date
- 1909-01-01
- Page
- 36 (sequence 5)
- Language
- German
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deutschen Melch. riu.ru, dem der geistlichen, Unterrichts-' rmb Mediznraiangelegen- ' heiren beschickt werden, aus g a n z a n D e r e m (Ä ebie t e zu suchen sein, als in 'Je a m e n s - u n d Ä onfe j s i o n s - fragen; jedenfalls ist zur Darmstädter Versammlung kein Vertreter dieses Ministeriums entsandt worden, ab w o h l D e r r n l)r. M o s e s e i n R e f e r n i n i ch t ü b e r - 1 r a g e rr w o r d e n w a r." „Man darf" - bemerkt hierzu bic ,,Äbweh roerein Korrespondenz" - „in dieser sehr vorsichtig formulierten Er klärung, in der der Hauptwert darauf gelegt werden mach was zwischen den Zeilen zu lesen ist, wohl auch eine Ant wort des preußischen Ministeriums erblicken, zumal Herr Geh. Ober-Reg.-RaL im preußischen Kultus Ministerium, Dr. M a thias, selbst Mitglied der Redaktion des Blattes ist. Uns scheint, als ob gewisse Leute im Vorstand des „Vereins für Schülgesundheitspflege", die es bisher ängstlich vermieden haben, auf die in der Presse erhobenen Angriffe auch nur mit. einer Silbe zu antworten, bei der beschämenden Affäre eine nicht gerade rühmliche Rolle gespielt haben." — Anläßlich seiner erfolgreichen Kandidatur für den Reichstagswahlkreis Bomst-Meseritz hat der frühere Polizeipräsident von Schöneberg, jetziger'Rat am OberverwaltungsgerichL Gras Westarp an einen Wähler ein Schreiben gerichtet, in dem es heißt: „Wenn ich auf die sogenannte I u d e n f x a g e eingegangen wäre, so würde ich etwa folgendes haben sagen wnnen: Der religiöse Unterschied, der mich als Evangelischen von dem Judentum trennt, kann für* mich — ebenso wie derjenige zur katholischen Konfession — niemals ein Anlaß sein, die jüdische Bevölkerung zu bekämpfen oder zu ihr in Gegensatz zu treten. Die verfassungsmäßige Gleichberechtigung der Juden erkenne ich vollkommen an und beabsichtige nicht, zu einer gesetzlichen oder sonstigen Einschränkung derselben meine Hand zu bieten. Im übrigen weiß ich und erkenne gern an, daß die Juden des Wahlkreises trotz mancher geschäftlichen Schwierigkeiten, die ihnen das einträgt, in verdienstvoller Weife sich zur deutschen Sache gehalten haben und an der Selbstverwalrungspflicht getreu teilnehmen. .Uebrigens habe ich die Anerkennung der deutschen Haltung der Inden bei der Wahl ja auch dadurch zum. Ans-