Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 14 (1908)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1908)
- Article
- Gesicherte Fürsorge für jüdische Gemeindebeamte nach staatlichen Grundsätzen
- Date
- 1908-02-01
- Page
- 78 (sequence 3)
- Language
- German
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78 Im deutschen Ne ich. Die Kasse muß endlich nur für den Beitritt v o it ©.erneut ben, nicht von Beamten eingerichtet sein, weil sie sich nur dadurch bei dem häufigen Stellenwechsel der Beamten, mit dem vorläufig noch gerechnet werden muß, in ihrem Mitgliederstande konstant und gleichmäßig leistungsfähig erhalten kann: auch bieten ihr die Gemeinden eine größere Sicherheit für beit regelmäßigen Eingang der Beiträge als die Beamten, die unter den Zufälligkeiten des Lebens leichter leiden. Für die Beamte:!, die zeitweise außer Stellung geraten oder beim Stellenwechsel nicht gleich eine neue Amtsgemeinde finden können, die Mitglied der allgemeinen Pensionskasse ist, sind Borkehrungen zu treffen, daß ihnen ihre bei der Kasse bereits erworbene:: Ansprüche nach dem Maße der für sie gemachten Einzahlungen erhalten bleiben und ihnen eine Fortsetzung der Versicherung durch eine neue Gemeinde möglich ist. Bei einiger Einführung der Kasse unter den Gemeinden wird sowohl die Konkurrenz derselben bezüglich der Gewinnung der besseren Beamten, wie auch das von diesen dafür betätigte Interesse dafür sorgen, daß es bald nur wenige Genieinden geben wird, die der Kasse nicht angehören. Die Bl i t g 11 edsbei t r ä g e für die Kasse sind n a ch d e n G e - h a l t e r n d e r B e a:n t e n zu bemessen. Die Kasse hat aber jeden Beamten aufzunehmen, der die zur Vers e h u n g s e i n e r S Lette e r f o r d e r l i ch e G e s u n d - heit b e s i tz t. Wer die, neuerdings von einigen Seiten mit Emphase empfohlene Einrichtung, N u h e g e h a l t s - u n d W i t w e n - n nd Wais e n k a s s e n der ö f f e nt lich e n P r o v i n - z i a l v e r b ä n d e, kennt, wird zugeben nrüssen, daß sie weder m allen Fällen die Aufnahrne unserer jüdischen Gemeindebeamten möglich macht, noch immer unter den eigentümlichen Adistellungsverhältnisfen eine aus reich ende Versorgung für unsere Beamten erwarten laßt, die den beanspruchten hohen Beiträgen entsprechende Leistungen nicht gewährt^), noch überhaupt in jedem Falle den Bersichernngozweck zur Erfüllung kommen läßt. Wenn nämlich der Beamte ans den: Bezirk der Kasse verzieht, scheidet er meist ohne einen Anspruch *') Manche der zeitigen Beiträge täuschen darin, luetl sie uur Nusailgovrä'.uieu bedeu°ru. du h,ior mit den Jahren toachseiu