Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 13 (1907)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1907)
- Article
- Berlin
- Date
- 1907-12-01
- Page
- 699 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Korrespondenzen. 699 folgende Zusammenstellung, bei der die Zunahme der Bevölkerung zu berücksichtigen ist: Es wurden verurteilt zh g ioäes t «® 5 *■» v n ~ rj fet ja s « Q crrr c ] So nie « er. I _ £L! a. sS' ro : tz o r ü w Igsa ®oi'5s?=g |*ä Äi®a- I!<*S c w 'f'f S s äss s®s § t± JlOÖ ü W sE*v so s» % Christen . . | Juden . . j 1904 1905 1904 19l5 57 630 | 218300 89 537 i 217 338 1601! 1580 1780! 1491 i!! 200 768 1 1260 203517! 1147 1857 i 15 1725: 13 507 958 511519 i 5058 5109 — Die Propaganda-Kommission für die Errichtung einer Erziehungsanstalt für schwachsinnige jüdische Minderjährige teilt nns Folgendes mit: „Im Oktober d. I. ist der erste Spatenstich zur Erbauung ^der Beelitzer Anstalt getan worden. Es steht zu hoffen, daß der Bau noch in diesem Jahre unter Dach kommt. Im nächsten Sommer dürfte die Einweihung der Anstalt erfolgen, der am 8. August d. I. das Recht verliehen worden ist, den Namen Wilhelm-Auguste-Viktoria- Stiftung zu führen. Die beiden Gründungskörperschaften haben beschlossen, einen Verein ins Leben zu rufen, der den Betrieb der Anstalt übernehmen wird. Dieser Verein wird auf die Gewinnung einer großen Zahl beitragender Mitglieder und auf die Unterstützung hochherziger Gönner angewiesen sein. Die Unterhaltungskosten für 40 Kinder, für die das Haus zunächst eingerichtet ist, sind hoch zu Veranschlagen, zumal ein geschultes Personal für diese schwierigste aller erzieherischen Aufgaben gewonnen werden muß. Die Gründerkörperschaften als solche haben bei eits ihre Leistungsfähigkeit durch Hergabe und Schaffung der Mürel für den kostspieligen Bau erschöpft/ — In der Galerie für alte und neue Kunst, Wilhelmstraße 45, wurde Sonntag,den 17. November, die vom „Berern zur Förderung jüdischer Kunst" unter Mitwirkung eines größeren Komitees veranstaltete Ausstellung jüdischer Künstler eröffnet. Dw Jnauguraüonsakt vollzog sich in Gegenwart eines zahlreichen Publikums in feierlicher Weise. Nachdem der Vorsitzende des Vereins, Rudolf Schildkraut vom „Deutschen Theater", das dem Katalog vorangeschickte Emleitungswort, in welchem die künstlerische Bedeutung der Aus-