Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 13 (1907)
- Issue
- Heft 7-8 (Juli 1907)
- Article
- Innere Mission
- Date
- 1907-07-01
- Page
- 406 (sequence 7)
- Language
- German
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Am deutschen Reich. 400 der -andersgläubigen ..jeunesse doree" nachzuäffen, der vollnändig zu gleichen der Legüterten jüdischen Jugend weder zur Ehre noch zum Glück, ja nicht einmal zur vorübergehenden Befriedigung gereichen kann. In diesen Kreisen wird sie nur aus eigennützigen Gründen geduldet werden und niemals ihre bessere!: Eigenschaften zur Geltung bringen können und höchstendurch Meinungen auf dem Gebiete des Sports eine bedingte Anerkennung nnden. Erfreulich ist es aber, daß gerade bei dem Kapitel des Sports eine bedeutend; Besserung der Verhältnisse in den jüdischen Kreisen konstatiert werden kann, in welchen der Körperpflege, der Abtfärrun; der Jugend und allen die Gesundheit fördernden Arten des Sports neuerdings mehr und mehr Sorgfalt gewidmet wird. Die Wahrnehmung, daß sich unter der jüdischen Jugend ganz vorzügliche Turner, Schwimmer, '.Heiter und Radler finden, daß die militärische Tüchtigkeit derselben sichtlich in der Zunahme begriffen ist, dürfte nicht wenig dazu beitragen, die Zahl der Judenfeinde zu verringern. Unter den jüdischen Einjährig-Freiwilligen und v.clc, die durch körperliche und geistige Vorzüge jedem Bi t]ie\sforp» zur Ehre gereichen würden. Das wird von oornrtcil-'reicn Tm-ieren rückhaltslos anerkannt, wenn es auch incileidn noch lange dauern dürste, ehe diese nur durch den Un ter gein gehemmte Anerkennung sich allgemein Bahn ore sen wird 2 a-} Verdienst, welches sich die jüdischen Frauen auch nur 'nun,ge Ausbildung der jüdischen Jugend zuschreiben kan ren. t't fein geringes. Wie jüdische Mütter ihre Kinder pflege.I. mit welcher Aufopferung sie dieselben großziehen, darübe/ braucht man lein Wort zu verlieren — das ist zu allen Jetten ein Rahme-tilel der jüdischen Frauen gewesen. Aber, das; 'i? g.-g! ii|re Kinder nicht mehr verzärteln, daß sie dieselben tl t.;:zu kräftigen, zu mutigen, kühnen Menschen zu er- '.rel 'uchen. iü ein großer Fortschritt der Neuzeit, für den :; ludnwen M"I lern nicht genug danken kann. - betl'ame Vläßigteil war schon früher eine löbltche a. tet! ft vieler Juden, weil ihre Gattinnen ihre Häuslichkeit - - af , g«-'!,ilren wußten und sie dadurch von dem WirtS- : zuruckhielren. Ter häusliche Sinn und die Mäßigkeit; .-f t marurjc künden verhütet, die nicht nur den Körper,