Im deutschen Reich
- Journal
- Im deutschen Reich
- Volume
- 11 (1905)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1905)
- Article
- [Ohne Titel] / A. L.
- Date
- 1905-12-01
- Page
- 639 (sequence 8)
- Language
- German
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ULrsch.LL. W9 abgeordneter Bassermann, Stadtdekan I. Bauer, LaNdgerichtsprästdent Christ, Amtsgerichts direktor GH ßler, Handelskamwerpräsident Beuel, Geh. Oberregierungsrat Pfisterer, K rchenrat Ruckhaber, Polizeidirckwr Schäfer, SLadtschuI at Dr. Sickercr; in Wiesbaden die Herren Prälat Dr. Keller, Pfarrer Friedrich, Krimmcl, Lieber. Versenuyer, Welker und Ziemendo ff, Oberbürgermeister Dr. v Jbcll, Abaeord. Barthling, Bürgermeister Heß, Stadtverordnetenvorsteher Dt. Pagenstecher 2c; in Heidelberg die Herren Landgericktspiäfident Cadenback, Geheim at Prof. Dr. Czerny, Universitäts-Professor Dr. theol. Deißmmm, Dekan D. Honig, die Abgeordneten Prof. Quenzer und Prof. Rohrhurst, Kreisschulrat Geheimrat Sdübe, Handelskammer- Präsident Scbott, Oberbürgermeister Dr. Wilckens u. a. m.; in Halle a. S. die Herren Stad verordNeten-Vorsteh'r Geh. Reg.-Rat P os. Or. Dittenberger, Abgeordneter Juflizrat Dr. Keil. Wirklicher Geheimrat Pr^f. Dt. Kühn, Geh. Regierungsrat Oberbürgermeister Staude, Handelskammer-Präsident Reckner; in Cleve, wo einst der der Lantener Prozeß zur Verhandlung gelangte, die Herren Landrat Geh. Regierungsrat-Eich, Bürgermeister Dr. Wulff, P älat Dechant Dr. Dlieffen, Gymnasialdirektor E. Frscher, Schulrat Dr. W ssig, Landgerichtspräsident Ritter, Postdireklor Schulhe, Pfarrer Coerper, Direktor der LandwirtschaftL schule Dr. Pick. Beigeordneter JustizraL Flüschhauer u. a. m. Dem H lftkomitee in Cöln übermittelte Kardinal Erzbischof Fischer 100 Mk. und schrieb dabei an den Rabbiner Dr. Frank: „Es ist tief zu beklagen, daß in einem Lande, das sich christlich nennt, solche Greuel Vorkommen können. Hoffentlich wird die jüngst dort auch für das religiöse ©ebiet in Aussicht gestellte Freiheit solche traurige Vorkommnisse in Zukunft verhindern und die von der offiziellen Krrcke abweichenden Staatsangehörigen sämtlich vor Dergewal iguugen schützen, wie sie bisher leider mehrfach zu beklagm waren." Der Bischof Kirstein v. Mainr hat an den ,.Israelit" folgendes Schreiben gerichtet: „Nachdem mehrere hohe Kirchenfürsten Deutschlands berei s ihrem tiefen Bedauern über die jüngsten gegen Ihre Glaubensgenossen in Rußland vorgekommenen Greuel „die Not der ermordeten beraubten Juden" Ausdruck gegeben, erübrigt mir nur, mich diesem Bedauern anzuschließen, zu dessen Amdruck Sie in diesen Tagen einen Beitrag zu dn Sammlungen des Hilfskomitees entgegennehmen wollen.^ In der Berliner Protestv'Nammlung erbat der christliche Pfarrer Dr. Wangemann aus Rustschuk (Bulgarin) das Wort, um den Protestantismus als den Nachstberufenen zu bezeichnen, mit Protest einzulegen und mit seinem Zeugrnß hervor zu treten, da es sich bei jenen ungeheuren Greueln um einen Schandfleck auf dem Ehrenschilde der