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Im deutschen Reich · 1904-11-01 · Heft 11 (November 1904) · p. 579

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Journal
Im deutschen Reich
Volume
10 (1904)
Issue
Heft 11 (November 1904)
Article
Ein Beitrag zur jüdischen Rassenfrage
Date
1904-11-01
Page
579 (sequence 3)
Language
German
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Ein Beitrag zur jüdischen Nasienfrage. 579 eines anfangs in Syrien, später in Palästina lebenden Volkes, und die wahrscheinlich der arischen Rasse angehörenden Hethiter. Aus der Mischung dieser drei Völker ist das jüdische Volk hervorgegangen, das heute, auf der ganzen Erde verbreitet, etwa.10V, Millionen zählt, von denen über 81/2 Millionen in Europa wohnen. Bezüglich des Körperbaues der Juden sind folgende Raffenmerkmale hervorzuheben: Geringe Körperlänge, überwiegend dunkler Teint, wenngleich auch das blonde Element unter den Juden, zumal in Deutschland, stark vertreten ist, brachocephale Form des Schädels, wobei die Meffung des Rauminhaltes ziemlich hohe Werte gibt, hochrückige Nase, schmaler Brustkorb, schlaffer Bänderapparat (Plattfuß). Neben diesen körperlichen Merkmalen der jüdischen Rasse bestehen zweifellos auch geistige, von denen die hervorstechendsten sind: Große geistige Beweglichkeit, leichte Anpaffungsfähigkeit an die jeweiligen Verhältnisse, tiefwurzelndes religiöses Gefühl und — woran man die neutrale Objektivität des Autors erkennen möge, die nichts beschönigt — ein ausgeprägter Sinn für das Materielle. Noch eine Reihe anderer geistigen Eigenschaften hätte Verfasser erwähnen können, die zum Teil durch die Verfolgung der jüdischen Raffe gezüchtet worden sind, sodaß sich hier der Antisemitismus als der Geist, der das Böse gewollt und das Gute geschaffen, erwiesen hat: Ausdauer und Zähigkeit, wohltätiger Sinn und Duldsamkeit, Genügsamkeit und Sparsamkeit, Zusammengehörigkeitsgefühl und Familiensinn. Es ist selbstverständlich, daß sowohl die körperlichen wie die geistigen Eigenschaften gerechterweise nur im Zusammenhang mit den ganzen äußeren Lebensbedingungen der Juden gewürdigt werden können, die auch auf den Gesundheitszustand der Raffe von größtem Einfluß waren, letzteres umsomehr, als die Raffenmischung im Judentum von jeher eine überaus geringe war, womit die bekannten Nachteile der mangelnden Auffrischung des Blutes unvermeidbar Zusammenhängen. Dazu kommt noch die Sitte der Derwandtschaftsheiraten, die bei den Juden weit verbreiteter ist, als bei der nichtjüdischen Bevölkerung, und soziale wie hygienische Mißstände, die ungünstig auf die Entwicklung der Raffe einwirken mußten. Zielbewußte Ausbildung der körperlichen Kräfte bei der Heranwachsenden Jugend, Uebergang in gesundere Berufe und Mischehen, wie sie in letzter Zeit immer häufiger geworden sind, werden zu einer Aufbesserung der Raffe beitragen. Vom Standpunkt des Arztes und Raffenhygienikers läßt sich gegen die Empfehlung der Mischehe gewiß nichts einwenden. Wie wir mit Rücksicht auf die antisemitische Bewegung zu dieser

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