Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 6 H. (1809)
- Article
- Rabbi Moses Ben Maimon
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 400 (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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400 — ״fcmifcü, ihr Licht verdunkelt und den Zweck Gottes gänz- ״!ich verfehlt. Statt-daß auch ftemde Nationen, wenn sie ״unsere weisen Gesetze und Lehren kennen lernen, sich des ״Ausrufes nicht versagen können: Ach wie klug und vcr- ״ständig ist diese Nation! müssen sie nothwcndig, wenn ״sie die Religion nach der Auslegung und Erklärung dieser ״Leute erfahren, mit Recht rufen: Ach wie rhvricht, wie ״unvernünftig ist dieses Völkchen! O möchten diese Gesetz« ״auslcger und Volksvermahner doch lieber den Mund ״verschließen und ihre Thorheit nicht selbst aussprcchcn." *) Ucbcrhaupt ist Maimon ein gcschworncr Todfeind alles blinden Glaubens und will ungern R e ch t t h u n von Rechtwifscn trennen **). Von seinen häuslichen Verhältnissen haben wir eben keine zuverlaß ige Nachrichten und wir können daher nichts weiter mittheilcn, als daß Maimonides ein glücklicher Vater eines einzigen Sohnes, Namens Abraham» gewesen war, dem er, wie sichs nicht anders vermuthcn läßt, eine sehr gute, zweckmäßige und gelehrte Erziehung vcrschaffte, und der den Wünschen seines Vaters zu entspre« chcn gesucht hat **"> Die zärtlichste Liebe zu seinem Sohne spricht sich in den Triefen Maimonides an denselben unverkennbar aus, *) Man vergl. Chelek und überzeuge sich doch durch Maimonides Worte selbst; ich habe sie noch sehr gelinde zu verdolmetschen gesucht. **) Man sehe besonders More Nebuchim. Th. z- Abschn. s4> 56. r Iechia im Schalschrlekh. M. 35.