Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 5 H. (1809)
- Article
- Dänemark [Nachricht]
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 339 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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. . M ket und beruhigt euch unter allen Begebenheiten der Welt^ 'irrch die Ueberzengung, haß diese durch die höchste Weis- »eil mdGüte zum Besiru -erMrnschheit geleirel werden^ kttvas anderes haben wir auch nicht, womit wir «nS lösten und beruhigen können —? Ihr glaubt r „Daß der Staub zur Erde , wovon er genommen ist, zurückkehrt, daß aber der Geist nach Gott, der ihn gegeben hat, zurückkehct;"Mhr glaubt an eine Ewigkeit, an eine Ewigkeit, an eiWHöheres Leben, an die Unsterblichkeit eurer Seele, an einen zukünftigen Vergeltungszustand für das Gute und für das Böse. Durch diesen herrlichen Glauben hebt Ihr euch über? die Erbärmlichkeit'dieses irdi- " sehen Lebens Md stärkt euch in der Standhaftigkeit-zur - Tugend. Dieser Glauben ist uns Christen nicht weniger theuer. Und nun — die mosaische Sitt entehre, der Ihr huldigt, wird ihr auch nicht von «ns gehuldigt? Sind jene zehn Gebote, die Moses vor Jahrtausenden von dem donnernden Sinai henmterörachte, nicht noch für die Christen eben, so ehrwürdig, wie sie es für euch, find? haben und behalten sie nicht sttts ihre Gesetzeskraft? Ist nicht jede Pflicht, die daraus enGringt, uns heilig? Ist die christliche Sitttnlrhre wohl eine andere, als die ältere Mosaische? Erklärt nicht Jesus selbst jene Gebote MoßL von der Lstbe zu Gott und dem Mitmenschen für hie ersten Md wichtigstm Gebote, die alle übrigen mfich fassen? Baut also Jesus hier nicht auf die nämliche Gmndfeste, worauf Moses baute? ' . Beurtherft nun selbst die Dichtigkeit dW« , was als jshml-