Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 5 H. (1809)
- Article
- Dänemark [Nachricht]
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 338 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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zzr T-r'~* lich r „Daß er nicht gekommen wäre, das Gesetz oder dir Propheten äufzuheben, sondern sie zu vollenden." ES sind endlich diese heilig- Schriften , deren Lesen und Fvrsthün- Paulus, der eifrige Apostel des Christenthnms, mit diesen Morten anempfiehlt, daß sie sind „eingegeben von Gott, Nutzbar zur Lehre, zur Ueberzeugung, zur Verbesserung, zum Wegweiser zur Tugend." Wir schöpfen also in soweit, Juden »nd Christen, aus Einer Quelle; das Gute, was «ns daraus zufließt, genießen wir zum gleichen Theil. Noch mehr. Was haben wir nicht in «nfteK religiK« fen Glauben gemeinschaftlich! Ihr glaubt als Bekenner Mosts, an einen Gott, der Schöpfer und Erhalter aller Dinge, Regierer der Welt und aller menschlichen Schicksale, unendlich in Macht, in Weisheit und Güte, heikU, gerecht. Dieß ist auch unser Glauben. Mofis Worte: „Höre Israel! der Herr unser Gott, der Herr ist einig — sehen wir an, als wen« sie auch zu uns gesprochen wären. Der Gott eurer Väter, der Gott Abraham- Isaaks und Jakobs ist der nämliche Gott, den wir Christen anbeten. — Ihr glaubt, daß die wohlgefälligste Verehrung, die ihr ihm widmen könnt, in einem reinen Herzen, in Dankbarkeit, Liebe und Gehorsam besteht r Ihr glaubt, daß ihr euch keine Hoffnung seiner Gnade, außer durch Tugend und wahre Verbesserung machen könnt» das glauben auch wir. Wozu eure Propheten euch so oft und so -kräftig,aufforderten r einen rechtschafftnttl Wandel an die Stelle der Opfer «nd Ceremonie zu setze», dich ist auch "Jesu Lehre. Ihr glaubt M eine Vorsthung, die für das Einzelne fmvohl als für das Ganze sorgt; Ihr ttö-