Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 5 H. (1809)
- Article
- Dänemark [Nachricht]
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 333 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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- $35 „ilkrr offenem Himmel gehalten haben, waren Brüder. Ae weiter wir in die Zeit zurückgehcn, je mehr sehen wer,- wie sie sich gegenseitig genähert haben. Aber in dem Gange der Zeit kamen sie mehr und mehr von cinan« der. Nach Jahrtausenden vergaßen die auf der Erde- Obcrflache zerstreuten Nationen, daß sie von Brüdern hcrsiammen; vergaßen, daß sie ursprünglich eine Familie ausinachtcn; vergaßen, daß sic Zweige eines Daums wa» reu, .die von dem gemeinschaftlichen Stamme, Leben, Nahrung, und Kraft zogen. Das eine Volk wurde nach und nach dcm andcrn fremd. Jedes Volk nannte sich bei seinem Namen, und diese verschiedenen Benennungen waren oft hinlänglich genug, um zwischen ihnen eine vollkommene Absonderung zu bewirken. — Wollen wir denn, da wir doch gemeinschaftlichen Ursprungs sind, auch eine gemeinschaftliche Benennung haben, so laßt uns, uns nennen — was wir sind — Adamiter, Adams Kinder. Dieser Name soll uns daran erinnern, daß wir eines Geschlechts, Eines Menschen Stamms, daß wir Brüder, Glieder einer Familie sind, und daß unsere Verwandschaft so alt wie die Welt ist, die wir bewohnen. Aber in einem noch höhercnCinn können wir uns einen gemeinschaftlichen Ursprung zulcgcn, in so weit nämlich, daß wir selbigen von Gott selbst hcrlcitcn, unftrm gemeinschaftlichen Schöpfer, dem ewigen Wesen, das uns Leben und Daftyn, das — wie einer der Verfasser des neuen Testaments sich ausdrückt — „aus Einem Blute das ganze menschliche Geschlecht gebildet hat, daß es die Oberfläche der ganzen Erde bewohnen sollte". Cr, der Gott des Himmels und der Erde, der Allvater, Er ist es, dem wir unsere gemeinschaftliche An-