Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 5 H. (1809)
- Article
- Dänemark [Nachricht]
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 332 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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35* fit anszcichnct und von einander trennt , so müssen sic sich auch zu einander und uni so naher hingezogcn fühlen, je deutlicher sie sichRechenschaft geben köunen, was» und wie viel cs ist, das sie miteinander gemeinschaftlich haben. Wie sehr wünsche ich, Ihnen allen die innige Freude mit» thcilcn zu können, die ich selbst in diesem Augenblick fühle, indem ich das überschaue, in dessen gemeinschaftlichem Besitz und Genuß wir alle sind, wir mögen zu der jüdischcn oder christlichen Gemeinde gehören'. Ja, in welcher Hinsicht wir uns auch betrachten, als Menschen, als Religionsbekcnncr oder als Staatsbürger, in einer jeden Hinsicht, treffen wir auf so vieles das wir mit einander gemein haben, und dicß Viele gehört auch zu dem Größten und Wichtigsten des uns Bekannten und Denkbaren. So haben wir. Juden und Christen, für'» erste gemeinschaftlich als Menschen: —Ursprung, Natur und Bestimmung. Ja unser Ursprung ist der nämliche, wenn wir, wie wir müssen, selbigen zu seiner ersten Quelle zurückführen. Ein Blut fließt in unfern Adern, wir haben alle Einen ersten Stammvater. Inden und Christen sind ja nicht zwei verschiedene Menschengeschlechter. Der nämliche Abraham, in welchem das Volk Israel seinen Stainmvater ehrte, stammtja auch wieder von dem ersten Menschen, Adam. Unsre Vorfahren in jenen fernen Zeitaltern, wes Name sie auch getragen, welches Land sie auch bewohnt, welche Sprache sie auch geredet» welche Sitten und Gebrauche sie auch von einander getrennet haben mögen; ob sie ihre Evttesvcrrhrung in einem Tabernakel,- »der in einem Hain