Mannheim
Compact Memory

Sulamith · 1809-01-01 · 2 Bd. 5 H. (1809) · p. Seite 304

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Zweiter Jahrgang 1808-1809
Issue
2 Bd. 5 H. (1809)
Article
Westphalen [Nachricht]
Date
1809-01-01
Page
Seite 304 (sequence 9)
Language
German
Belongs to
correspondence
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2304627-2304649-2304651-10857268--02113-2316439
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

304 doch auch von jedem Rabbiner ab , von Hirse« Sport«!» durch eine BescheimgMg des Unvermögens zu entbinden. Er wird solche nie ohne Noch ertheilen. Die von dem Syndikus einzufendenden Rabbinersportel * Verzeichnisse muß der Rabbiner mit unterschreiben zum Zeichen, .daß darin keine zu zahlenden Sporteln ausgelassen sind. - *7- Der Rabbiner muß bei der Vertheilung der vdm Konsistorium ausgeschriebenen Auflagen zugegen seyn, vor de, ren Beginnen die Vertheilungskommisfion nebst den Syn« diken zur Gewissenhaftigkeit, durch einen Handschlag ver» MWen, sölchMMbst^üch^ndieHaNdde^Syndltus^ oblegen. Auch muß er, in andern Syndikatsangelegen, hriten, wen» er dazu gufgechrdert wird, durch stink Stimm» den Ausschlag geben. .18, Kein Rabbiner darf irgend einen Handel oder ei» weltliches Geschäft treiben. 19. Jeder wird ftin vorzügliches Augenmerk dahin richten, daß zwifchm seiner und andern RrligionspmHeiea keine Zwietracht entstehe, kein Aergtrniß gegeben, sonder» gutes Einverstandniß erhalten, und die Wahrheit allgemein anerkannt werden -möge: daß alle Religionen, die rin ewiges Wese» vecehcm, im Grunde nur Schivesicm, alle Menschen aber Kinder Eines Vaters find. so. - Zeder Rabbiner muß den Verfügungen des Hm vor-, gesetzten Konsistoriums Gehorsam leistm^ Er darf ohne dessen BeMMMUna keme Mredenstrafe Statt sind«» lassen.^

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.