Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 5 H. (1809)
- Article
- Gedichte
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 295 (sequence 3)
- Language
- German
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Die Freundschaft erlischt. Die Liebe muß sterben. Nicht Schönes erkennt sic, nicht Großes an, Cie dient nur dem Zufall, dem blinden Wahn, Und spottet des kindlichen Glaubens. „Laß fliehen die Zeit, Enteilen die Stunde; Eie grabt sic nicht bloß, Sic heilt auch die Wunde. Kein Gram ist zu tief und kein Schmer; zu wild, Den sic nicht, die liebende, lindernd stillt 3» liebenden schuldlosen Seelen." „Der Freund nur erlischt, Die Freundschaft sie bleibet; Stets dauert der Geist, Sein Haus nur zerstäubet. Kein Grabhanch verweht, was der Liebe brennt, Und wenn dich Schicksal, das Leben trennt. Wird ewig der Tod dich vermahlen." L M. Bufchcnthak. An einen Sommermorgrn. Herrlichster der Crdenmorgm! Klar und rein wie Spiegelfluch! Tief auf deinem Grunde ruht All mein Zagen, all mein Sergen. . D -