Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 5 H. (1809)
- Article
- Gedichte
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 294 (sequence 2)
- Language
- German
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Und wähnst du sic genau zu kcnncn, Und rühmst du dich der Göttin Herz r Dann wird sic zürnend dir entbrennen, Und straft» den verwegnen Scherz. Das Hcil'gc wird sie von dir trennen, Gemeiner wird dir Freud' und Schmerz. Drum bleibe, wie dem schönen Sterne, Ihr ewig nah' und ewig ferne. Die Mutter ist sie, großer Thatcn, Ihr fühlt das Schöne sich vertraut. Eie kommt, zum Göttcrscst geladen» Mit Amor und der Scelenbraut. Da mag dein leiser Sinn crrathcn, Was nie ein Weiser hat gcschau'tr - Wie sie das Hohe mit dem Schönen Vereint zu ftelcnvollen Tönen. L. -M- Düschentha Die Zeit. Schnell wirbelt die Zeit, Die Stunden enteilen. Kein Zögern gilt, Es gilt kein Derweilen. Sie dränget das Leben hinab, hinab,' Zur tiefen Vernichtung , ins offne Grab, Nie müde des schrecklichen Rauhens. Die Dlüthe zerfallt. Die Blumen.verderben;