Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 4 H. (1809)
- Article
- Der Tod Sauls oder die Hexe zu Endor
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 264 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/2304627-2304649-2304651-10857273-2316031--02067-2316399- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Eich unsrer Neugier Blick entzog. Ihm gab Ahimclcch des Goliath Riescnschwcrdk, Das stets als hcil'gc Dem' er aufbcwahrt, Und der Schaubrodt: cin'ge auf den Weg, Was noch kein Fremder vor ihm je erhalten; Tenn, rein, war es für Reine nur bestimmt. — Still ward hierauf Ahimclcch. Es schien Als harr' ihn, was er rhar, gereut; und Gram Umzog des frommen Priesters heitre Etirn'. Umsonst war seines Weibes Zärtlichkeit, Umsonst der Kinder schmeichlerisches Koscir; Hin blieb die freundliche Geselligkeit. In Ahndungstraume tief versunken, gicng Er stets allein. Sprach öfters mit sich selbst, Fast möcht' ich sagen, mit Unsichtbaren — Und all den Seinen abgestorben, schien Er Fremdling mit dem Fremdlinge geworden. Iduma. Wie? habt nach diesem ihr ihn nie geforscht? ' . Misael. ' Zweideutig wa., wie seiner tlrim Sinn, Was über de» Zweideutigen er sprach. — Ter dumpfen Schwüle» die qcwitterbrükcnd, Auf Wald und Fluren Niederdrücke,rd lastet. Glich dieses Hauses cngbcflommnes Schweigen; Das ach! nach wcn'gcr Monde kurzer Frist Zn Wchg eheul und lauten Jammer brach. Nach Ramah ward, wo damals seinen Hof Der König hielt mein Oheim abgcrufm;