Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 4 H. (1809)
- Article
- Der Tod Sauls oder die Hexe zu Endor
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 265 (sequence 4)
- Language
- German
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Durck einen Eilende», der Eil empfahl. Er fclt'ft, mit seinem ganzen Vaterhaus, An fünf und achtzig Männer, alle mit Des Herrn Ephvd geschmückt.—Es schien, als hatte Was so urplötzlich doch, so unverhofft' Geftlmh» Ahimelcch vorher gewußt; Co wenig überrascht' ihn der Befehl. Zurück auf einmal kehrte, wie aus Nacht, Die alte, langvermißke Heiterkeit. Ein hehres Lache!» schwebte, ruhverkündcnd, Um seine würdestrahlende Gestalt; Und hohe, lichtverklarte Zuverstchk Verbreitete, wie Glanz der Cherubim, Eich um die königliche Priesterstirnc. Geheimnißvoll, wie Offenbarungen, War seiner Rede Kraft, sich wunderbar In des erstaunten Hörers Drusi ergießend. „Nach dreimal siebcn Tagen, ihr Geliebten! Dieß war sein letztes, dunkles Abschiedswvrt, Hat uns Jehova glücklicher vereint:" Mit Herzlichkeit uinarint' er Weib und Kinder, Ertheilre Ecgcn rings; und feierlich -Wie Opferduft eutwallte sein Gebet. Co schied er ruhig, fröhlich möcht' ich sagen; Und doch schien uns der Scheidende verschieden. Er gieng; er und sein ganzes Vaterhaus. - Ihm gab der rückgebliebene Priester - Chor Der Frauen still verschleierte Gestalten, Die Kinder selbst, ans allen Hausern wimmelnd,