Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 2 H. (1809)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 126 (sequence 3)
- Language
- German
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126 abgesehen davon, daß bei der Wortarmuth der hebräischen Sprache kein größeres Werk darin ohne weitschweifige und doch oft unverständliche Umschreibungen, ohne dm Gebrauch fremdartiger, dem Geist und der Reinheit der Sprache nicht angemessenen Wörter kaum möglich ist* **)): so gewinnt doch das Werk dadurch an Brauchbarkeit, das ja auch übcrdcm kein Lehr-und Lesebuch der hebräischen Sprache, sondern ein Erleicht-erungsmittcl für die jüdische Jugend scyn soll, sich mit der Geschichte ihrer Glaubensgenossen genauer bekannt zu machen. Daß der Vers, besonders des Flavins Iosephus sund nicht wie ans dem Titel sicht Iosephus Flavius)klasfische Schrift vom jüdischen Kriege bei seiner Geschichte fleißig benutzt hat, ist sehr löblich; denn immer bleibt sie die Hauptquclle jener ewig denkwürdigen Dcgcbenheik, und macht in gewisser Rücksicht das interessanteste und wichtigste Werk jenes schatzenswcrthen Schriftstellers aus. Hatte aber doch der Vers, dasselbe in seiner Ursprache lesen können; er würde dann gewiß manche Fehler, zu denen ihn die Uebcrsctzer verleiteten, vermieden haben *״).. *) Diese Klippen, an denen so viele der neueren bcbräischeu Schriftsteller scheitern, und die selbst den meisten Talmudisten gefährlich würden, hat Herr P. Beer in dem, in einem so schönen und reinen Hebräisch abgefaßten 1תל רות ישראל glücklich zu vermeiden gewußr. **) Von wenigen alten Schriftstellern haben wir so viele Ucbersctzungcn, als vom Iosephus. Schon im I. *57* erschien eine Ucterfetzung von iauterbach, die bis zum Jahre!«87 siebzehn Auflagen erlebt hat.!736 erschien eine Uebcrsetzung zu Zürch von Cotta