Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 2 H. (1809)
- Article
- Westphalen [Nachricht]
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 115 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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ihre Funktionen verrichten. Auch die R a b b i«c r werde», nachdem sie vom Konsistorium geprüft styn und feierlich das Versprechen geleistet haben werden, den Vorschriften desselben jederzeit getreu zu bleiben, ihre Instruktiv, ne» erhalte», und bald ihre Funktionen gehörig verrichten. Aus der Rede, welche der Consistorialsekretar, Hr. Ctaatsrakhs - Advokat Merkel, am 19. Decembcr v. I. bei der Eröffnung des Consistoriums, als der Einzige christlichen Bekenntnisses, gleichsam als der Repräsentant seiner Glaubensgenossen, wie er sich ausdrückt, — hielt, theilen wir hier, wegen des beschrankten Raumes, bloß folgende Stellen mit: * * * -Keiner konnte die Bekenner der ältesten aller Religionen um ihretwillen verschmähen; nein, meine Herren; im Eegentheil: die heiligen Schriften, welche Ihren: und rncinem Glauben gemeinschaftlich angehören, müssen in jede fühlende Brust die zartesten, süßschaucrlichen Empfindungen der Ehrfurcht, der Bewunderung und der Liebe flößen. Wer bewundert nicht den fclscnstarken Glauben Abrahams, der selbst seinen erflehten, einzigen Sohn z» opfern beginnt? Welcher Busen wird nicht von Staunen ergriffen bei der so männlichen Standhaftigkeit des jugendlichen Isaak? Wen rührt nicht Jak ob's drmükhlge Verse hmmgslust nach dem vieljährigen Dienste in Labans Haufe voll Zuversicht zum Gott seiner Väter? Welcher feinere Sinn liebt nicht I 0 sc p h's , des Groß- »iükhigm, Engelsseele? und jauchzt nicht jede christliche