Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 2 H. (1809)
- Article
- Jüdische Schulanstalten
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 106 (sequence 34)
- Language
- German
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Beziehung auf(>ertc, natürlich ein alsinähliges Verschwinden alles religiösen Gefühls nach sich ziehen. Ich schließc hiervon diejenigen aus, d-e im reifer» Alter sich angcrriebcn fühlten, die Mangel der Erziehungdurch Selbsidildung zu verbcssem und wirklich verbesserten. Eo verschieden sind die rcligieftn Gesinnungen und Handlungen der Eltern, und eben so verschieden müssen norhwendig die Wirkungen seyn, die frühere Eindrücke und häusliche Erziehung in dein Gcmüche des Kindes, zur Zeit, da es in die Schule geschickt wird, hervorgebracht haben, uns ferner hcrvorbringcn. In der Thar ist diese Berschiederiheir sehr auffallend. Da sind einige, bei welchen das religiöse Gefühl gleichsam über alle andere hervorragt, und die alle religiöse Handlungen mir 'wahrer Andacht und Ehrfurcht verrichten; andere, die zwar hierin eine freiere Erziehung erhielten, jedoch vielen Hang zu religiösen Betrachtungen zeigen; wieder andere, die gewohnt sind, das Ccrcmonialgcsetz mechanisch zu beobachten, aber ohne Andacht und innere Religiosität, und endlich solche, denen scholl das Wort Reljgi on anstößig ist, weil sie unter diesem ehrwürdigen Namen oft die religiösen Gebrauche verspotten Herren,'und deren Skepticisirrus für das kindliche Alter oft zu weit geht. -Welche von diesen Beschaffenheiten der religiösen Empfindungen für die wahre Glückseligkeit der Menschen am zuträglichsten fty, ist eine Frage, deren Beantwortung zu viele und umfassende, meine Kräfte zu sehr übersteigende Emsichren und Erfahrungen erfordert, als daß ich sie versuchen soktte; darin aber wird jeder mir mir übereim