Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 2 H. (1809)
- Article
- Jüdische Schulanstalten
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 100 (sequence 28)
- Language
- German
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109 wlU) oft in denselben Nlit neuem CPifcr jurwffcbrm. Die?iitrrf)f, welche tmiti oje änstcrt, ber Zogliirg würde auf tiefe VIrl für eine ibculif<f)c Welt gebildet werde« und m der wir fluchen rrnglüdlitf) ober unbrauchbar schn, mir niM\enru«ber, wo fern bic Bildung deö Cn*fcbn:ai1e^ üill-k zrrr Dareprsaehc gernucht und mit Vorsuht betrieben wird. Doch alles dieses reicht zur Veredlung des Herzens Uul)t hm, friiiuc iMdkkbf ganz vergebe lls seyn^ ohne da6jeirrge Wind, was ji h von pher als das wirksamste zur Brzühmung der rohen <iumlichfeii gezeigt Hut. Dieses rji kein uubeiro als bic Religion, worunter ich den Glau-; den un (v>off und Nüster blid-keit der £cck versiehe. j Dieser Gegenstand rsi so wichtig, dust ich ctf mit der grostten Schüchternheit wage, einige Bemcrfrmgcn in tzinsieht aus dre Behandlung drese^'(Gegenstandes in jüdischen eibiilfii beufeiiben Ingenblehrern vorznlegen. \ Die Religion ist von scher, von (Gesetzgebern und j Philosophen, zur Befferrurg des mensehlichen Gefthlechtes? angewendet v.den. In den ältesten Sraakooersaffimgen waren die reltgioseir Sercinonien mit den (besetzen und Gebräuchen verschmolzen, und machten einen wesentlichen Iveil derselben aus. Die Gesehe waren von Gott gegebelt, oder wenigstens samkioiiiN. Man wnftke von keinen Dogmen rmd Glaubenobekenulmssen, dre abgelegt werden nmsilen: jeder mochte glauben, was er wollte, wenn er mchr öffentlich gegen die religiösen Zeremonien bandelte, oder sie gar verspottete, und dadurch em Staatsverbrecher wmd»