Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 2 H. (1809)
- Article
- Jüdische Schulanstalten
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 85 (sequence 13)
- Language
- German
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ftfKtt mehr als Reichthum, äußere Ehre und Pra^t crfodert wird; daß der ewige Friede in dem Herzen wohnt, und daß cs Sterbliche gab, die bei ihrem Forschen nach dem Euren und Wahren in ihrem Innern weit zufriedener und glücklicher waren, als diejenigen, die das goldene Zeitalter ans das Gold beschranken, und täglich und stündlich das Knie dem goldncn Kalbe sclavisch beugen. — Das weiche, empfängliche Gemürh des Zöglings wird diese Wahrheiten mit Kraft und Liebe auffassen, und warm wird sein Her; dem geheiligten Wohl der Menschheit cnrgegenschlagcn. Nicht nur sich, sondern auch dem'Bruder und der Schwester wird er zu leben sich bemühen, und der egoistische Charakter, den unser Zeitalter anzunchmcn im Begriffe sicht , wird gleich einer Luftcrscheinung zu schwinden beginnen. Süß und bcncidcnswcrth muß das Bcwußtsiyn werden, an diesem großen Werke tharig gewesen;u scyn, an dem Bau der Menschheit die Hand, den Grundstein zum Tempel des Herrn gelegt, und den Menschen gemacht zu haben , wozu ihn sein ewiger Bildner machen wollte. — Ja — und so wäre auch unsere zweite Frage bkank» werter — dicß allein ist der schönste Lohn des Erziehers und Lehrers, der seinen vielfältigen Bemühungen folgen muß. Dieser innere Lohn wird ihm gewiß, und wenn ihm dieser genügt, wenn er groß genng ist, mit diesem zufrieden zu seyn, mag er das schwere Geschäft des Erziehend uno Lchrcns übernehmen. Auf äußern Lohn, auf Rcichrhum und Bequemlichkeit thue er Verzicht; den»