Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 2 H. (1809)
- Article
- Jüdische Schulanstalten
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 79 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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- Homer 1× ep/1025156
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wir richten unfern Blich auf Zeiten, die uns naher lieget!, und .auch hier stellen sich Männer unscrm Auge dar, die wie die Wahrheit selbst ewig unsterblich bleiben. Unter dem milden, freundlichen Himmel Italiens entsprossen die unsterblichen Werke eines Torquato T a ff o t Perrark a, M c f a si a fi t>, Doccazio und andere, die über Jahrtausende hinaus eurem Horaz und Virgil, einem Plndar und E u r i p i d e s, einem Homer und Orpheus traulich die Hand reichen. Und auf demselben klasstschen Boden wandelten ein Raphael und Cor egg io, ein Michael Angela und Leonard da Vinci, ein Titian und Julius Romauus. Und alles drängte sich zn ihren zauberischen Gebilden der Unsterblichkeit; denn die Menschen, wenn sie auch das Schöne und Rechte nicht deutlich verstehen, so empfinden sie es doch allgemein in der im-, mer verlangenden Seele. — Und soll ich noch eines Shakespeare, Mili c n, H umr, Lokke und N c vo i *> u erwähnen? Wer mag sic nennen die Namen der Männer, die ihrem Zeitalter vorancikcnd, die Menschheit gleichsam im Jluge zu sich empor hoben? — Und blicke ich ftt das goldene Zeitalter der französischen Literatur—- welche achttmgswürdize Namen treten da in der Geschichte der Menschheit in hoher Bedeutsamkeit hervor? Ein Montaigne, Dolraire, Rousseau, Boileau, Molli^re, Corneille, Racine, Flechier, Montesquieu und Andere wirkten wohlrhärig und heilbringend auf die Kultur und den